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Der Handarbeitskreis "Flinke Nadel" spendet für die Kita Rappelkiste, deren Kinder bald ins umgebaute ehemalige Dormiente-Gebäude einziehen. FOTO: MO

Mit flinker Nadel

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Heuchelheim(mo). Masche um Masche von Strickerinnen zusammengeführt, lässt warme Strümpfe entstehen. Seit 50 Jahren gibt es den Handarbeitskreis der Arbeiterwohlfahrt, der sich 2013 verselbstständigte und sich seitdem "Handarbeitskreis Flinke Nadel" nennt. Die Frauen treffen sich weiterhin im AWO-Pflegeheim in Heuchelheim.

Ilse Brückel ist Leiterin und gibt die Richtung vor. Jeden Dienstagnachmittag packen elf Frauen aus dem Ort, von über 70 und bis 86 Jahre alt, ihr Strickzeug zusammen. Auch Kuchen oder Gebäck werden mitgebracht, denn das Kaffetrinken gehört unbedingt dazu und ist den Strickerinnen wichtig.

Die Produkte, schwerpunktmäßig Strümpfe, dienen zum einen der Versorgung der eigenen Angehörigen, werden aber auch gespendet für einen kleinen Basar, den die Frauen des Handarbeitskreises beim ökumenischen Adventsfenster im AWO-Heim anbieten. Das sind die einzigen Einnahmen der Gruppe, die gespendet werden. Jetzt waren es 200 Euro, die Ilse Brückel an den Vorsitzenden des Fördervereins der im vergangenen Jahr abgebrannten Kindertagesstätte "Rappelkiste" in Heuchelheim, Helmut Fricke, weitergab. "Schon 25 000 Euro wurden dem Förderverein übergeben, die Spendenbereitschaft ist überwältigend", sagte Fricke.

Der Handsarbeitskreis ist für "Neue" offen. Den Schritt zum Hineinschnuppern hat jetzt Ingrid Müller gewagt.

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