Wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs stehen vier Angeklagte bald vor dem Landgericht
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Wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs stehen vier Angeklagte bald vor dem Landgericht.

Verschoben wegen Corona

Droht Verjährung? Beginn von Heuchelheimer "Kanalreiniger-Prozess" weiter offen

  • Jonas Wissner
    vonJonas Wissner
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Am 24. März sollte am Gießener Landgericht ein Prozess gegen die früheren Betreiber einer Heuchelheimer Kanalreinigungsfirma beginnen. Derzeit laufen Gespräche für einen neuen Verhandlungstermin.

 Für den Prozess gegen vier frühere Betreiber einer Heuchelheimer Kanalreinigungsfirma vor dem Gießener Landgericht gibt es bislang keinen neuen Termin. Die zuständige Siebte Strafkammer halte derzeit Rücksprache mit den Verteidigern wegen möglicher Hauptverhandlungs-Termine, äußerte sich Gerichtssprecher Dr. Alexander Schmitt-Kästner auf Anfrage.

Gerichtssprecher: Verjährung droht nicht

Als Auftakt für den "Kanalreiniger-Prozess" war ursprünglich der 24. März vorgesehen. Im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen war die Verhandlung auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Bereits Ende 2016 hatte die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Laut Schmitt-Kästner droht "wegen verschiedener Unterbrechungs- und Hemmungstatbestände" aber auf absehbare Zeit keine Verjährung der Anklage-Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft legt den Ex-Betreibern zur Last, in 45 Fällen teils ältere Kunden betrogen zu haben. In etlichen Fällen sollen Monteure des Unternehmens laut Anklage bundesweit Kunden getäuscht und bestohlen haben.

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