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In einer Fertiggarage nahe der Doppelgarage an der Heuchelheimer Sporthalle soll die DLRG-Technik untergebracht werden.

Nun doch eine Fertiggarage an der Sporthalle für die DLRG

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Heuchelheim (se). Der neue Transporter der DLRG-Rettungstaucher soll nun doch in einer Garage an der Sporthalle untergebracht werden, ebenso das Rettungsboot der DLRG. Damit nimmt man in Heuchelheim Abstand von den Plänen, am Bauhof eine neue Halle zu bauen. Der Haupt- und Finanzausschuss unter Vorsitz von Klaus Steinmüller stimmte am Dienstagabend einmütig bei einer Enthaltung zu.

Bürgermeister Lars Burkhard Steinz hatte da nochmals umgesteuert, und zwar aus Kostengründen. Zu schwer vermittelbar, für ein Auto im Wert von rund 150 000 Euro eine Garage zu bauen, die bald das Doppelte kostet und damit preislich in der Größenordnung eines Einfamilienhäuschens liegt. Hintergrund: Die DLRG benötigt für ein 2018 zur Verfügung gestelltes Einsatzfahrzeug der Tauchergruppe einen winterfesten Platz mit Stromanschluss. Dies war angeblich an der Sporthalle nicht zu realisieren; deshalb die Planungen für eine Hallenerweiterung am Bauhof, bei der die Kosten auf mehr als das Dreifache zu steigen drohten. Ursächlich sollen u. a. hohe Auflagen des Katastrophenschutzes gewesen sein, heißt es in der Bürgermeistervorlage. So hätte allein der Rohbau der Unterstellhalle auf dem Bauhof 150 000 Euro gekostet, die Gesamtkosten lägen dann bei rund 285 000 Euro (brutto). Die ursprüngliche Planung hatte 80 000 Euro vorgesehen. Der Bürgermeister gab jetzt die Empfehlung, als Alternative eine Fertiggarage unterhalb der Sporthalle zu errichten. Die Kosten belaufen sich auf rund 65 000 Euro und liegen damit im Rahmen des bereits genehmigten Investitionsplanes 2019. Das Rettungsboot könnte in der bereits vorhandenen Doppelgarage untergebracht werden. Ein Vor-Ort-Termin mit der zuständigen Behörde hat bereits stattgefunden, Einwände habe es nicht gegeben, so Steinz. (Foto: se)

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