"Deutlich unter Wert"

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Die Kritik am Verkaufspreis für den Festplatz am Linn verstummt nicht: Die SPD in der Gemeindevertretung und der Fraktionsvorsitzende der Kinzenbacher Wählerinitiative, Gernot Buseck, haben im Hauptausschuss erneut beklagt, dass 180 Euro je Quadratmeter nach ihrem Dafürhalten zu niedrig sind. Das ist die Summe, die der Investor ABID an die Gemeinde Heuchelheim für ein rund 5000 Quadratmeter großes Teilstück des Festplatzes bezahlen will, während über 3000 Quadratmeter der Gesamtfläche im Besitz der Gemeinde verbleiben, da unter jenem Teil eine alte Müllkippe steckt. "Aus einem Filetstück wurde nochmals das Besondere herausgeschnitten", verweist Benjamin-Sebastian Unverricht auf den Verbleib der belasteten Fläche bei der Gemeinde. Insbesondere weil jetzt der wertmindernde Faktor (Belastung) nicht mehr ins Gewicht falle, hält Unverricht die 180 Euro/Quadratmeter für zu niedrig. "Der Kaufpreis ist deutlich geringer als der marktübliche Wert", sagt der SPD-Chef. Wohl wissend, was Wohnbauland in Heuchelheim kostet. Auch KWI-Sprecher Buseck spricht von einem Verkauf "deutlich unter Wert". Doch er vertritt mit dieser Auffassung in seiner Fraktion eine Minderheitenmeinung. "Die KWI hat nichts gegen das Seniorenprojekt", beteuert er, wünscht sich aber einen höheren Erlös.

Die Kritik am Verkaufspreis für den Festplatz am Linn verstummt nicht: Die SPD in der Gemeindevertretung und der Fraktionsvorsitzende der Kinzenbacher Wählerinitiative, Gernot Buseck, haben im Hauptausschuss erneut beklagt, dass 180 Euro je Quadratmeter nach ihrem Dafürhalten zu niedrig sind. Das ist die Summe, die der Investor ABID an die Gemeinde Heuchelheim für ein rund 5000 Quadratmeter großes Teilstück des Festplatzes bezahlen will, während über 3000 Quadratmeter der Gesamtfläche im Besitz der Gemeinde verbleiben, da unter jenem Teil eine alte Müllkippe steckt. "Aus einem Filetstück wurde nochmals das Besondere herausgeschnitten", verweist Benjamin-Sebastian Unverricht auf den Verbleib der belasteten Fläche bei der Gemeinde. Insbesondere weil jetzt der wertmindernde Faktor (Belastung) nicht mehr ins Gewicht falle, hält Unverricht die 180 Euro/Quadratmeter für zu niedrig. "Der Kaufpreis ist deutlich geringer als der marktübliche Wert", sagt der SPD-Chef. Wohl wissend, was Wohnbauland in Heuchelheim kostet. Auch KWI-Sprecher Buseck spricht von einem Verkauf "deutlich unter Wert". Doch er vertritt mit dieser Auffassung in seiner Fraktion eine Minderheitenmeinung. "Die KWI hat nichts gegen das Seniorenprojekt", beteuert er, wünscht sich aber einen höheren Erlös.

Die CDU und ihre Koalitionspartner FW und FDP stehen derweil mit ihrer Mehrheit zum Verkauf an ABID. Das Limburger Unternehmen will im Linn ein Seniorenzentrum bauen. Der Grundstücksverkauf soll kommenden Dienstag beschlossen werden.

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