Benjamin Unverricht ist Spitzenkandidat

  • Rüdiger Soßdorf
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Heuchelheim(so). Die neue Gemeindevertretung, die am 14. März in Heuchelheim und Kinzenbach gewählt wird, wird nur noch 27 anstatt bislang 31 Sitze haben. Die SPD, seit bald zehn Jahren in der Opposition, tritt mit dem Anspruch an, künftig wieder Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten. Dafür haben sich die Sozialdemokraten zahlenmäßig maximal aufgestellt: Ihr personelles Angebot an die Wähler zählt 27 Personen. Die Liste der Kandidaten ist am Mittwoch von einer SPD- Mitgliederversammlung verabschiedet worden.

Spitzenkandidat ist - keine Überraschung - Benjamin-Sebastian Unverricht. Der Partei- und Fraktionsvorsitzende ist zugleich Bürgermeisterkandidat seiner Partei. Der 39-jährige Fachanwalt für Medizinrecht tritt im kommenden Sommer gegen Amtsinhaber Lars Burkhard Steinz (CDU) an, der sich um eine dritten Amtszeit bewirbt. Als Termin für die Bürgermeisterwahl haben die Heuchelheimer den 20. Juni 2021 festgelegt.

Auf der Kommunalwahlliste für die 14. März folgt nach Spitzenkandidat Unverricht auf Position 2 der frühere SPD-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat von 2015, Martin W. Davies, Auf Platz 3 kandidiert Frank Pauly. Die weiteren Plätze: Karl-Heinz Fischer, Dr. Elke Preuß, Reiner Bader, Hans-Jürgen Weiser, Dirk Brückner, Johannes Klameth, Martin Battenberg, Oliver Panhans, Stefano Jardella, Tanja Dietz, Martin Otto, Thorsten Balser, Nadeschda Laudenschleger, Michel Bechlinger, Dieter Schneider, Jochen Braun, Tobias Nicolai, Friedel Steinmüller, Michael Schmidt Walter Wever, Helmut Heidt, Gudrun Panhans, Sabine Bechlinger und Herwig Lorenz.

Unverricht: "Mit dieser Liste treten wir mit einem bewährten Mix aus erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen Leuten an, die sich für die Menschen in ihrer Gemeinde engagieren wollen."

Nur fünf Frauen bewerben sich

Die Listenaufstellung habe gezeigt: Die SPD habe Mobilisierungspotenzial. Sie könne ihre Mitglieder aktivieren und damit auch eine gute Ausgangslage, um die Wähler für die SPD zu begeistern. Selbstkritisch und mit Bedauern räumt Unverricht ein: "Die Liste ist nicht besonders weiblich". Es gibt nur fünf Frauen unter den 27 Bewerbern. Damit ist die laut Parteistatuten vorgesehen Geschlechterquote nicht erfüllt. Dies werde eine der großen Aufgaben der kommenden Jahre sein, Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen, sagt der Vorsitzende.

Derzeit stellt die SPD acht der 31 Gemeindevertreter. Das ausgegebene Ziel: Wieder stärkste Fraktion zu werden und die harten Oppositionsbänke zu verlassen.

In Heuchelheim treten zur Kommunalwahl voraussichtlich sechs politische Grupperingen an: Neben der SPD die CDU, die Grünen, die Freien Wähler, die Kinzenbacher Wählerinitiative und die FDP.

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