Schadhafte Brücke ausgebessert

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Eine Sanierung der augenfälligen baulichen Schäden auf dem Bürgersteig der Brücke über die Trasse der ehemaligen Kanonenbahn nahe Tankstelle und Einkaufsmärkte in Dorlar wurde Mitte Juli vergangenen Jahres von Hessen Mobil als zuständiger Landesbehörde als "derzeit nicht geplant" abgelehnt.

Eine Sanierung der augenfälligen baulichen Schäden auf dem Bürgersteig der Brücke über die Trasse der ehemaligen Kanonenbahn nahe Tankstelle und Einkaufsmärkte in Dorlar wurde Mitte Juli vergangenen Jahres von Hessen Mobil als zuständiger Landesbehörde als "derzeit nicht geplant" abgelehnt.

Den schlechten Zustand in den "Randbereichen der Brücke, den sogenannten Kappen" räumte Hessen Mobil zwar als bekannt ein, verneinte zugleich aber einen unmittelbaren Sanierungsbedarf, zumal die Abplatzungen die Verkehrssicherheit nicht gefährdeten. Das war vor acht Monaten.

Kommt dauerhafte Lösung?

Die Beantwortung der Frage nach der Verkehrssicherheit lässt viele Nutzer des Bürgersteigs an der Ostseite der Brücke angesichts teils erheblicher Beschädigungen auch zu durchaus anderen Einschätzungen kommen. Sogar die Lahnauer Gemeindevertretung beschäftigte sich mit Blick auf die Sicherheit der Passanten mit den Schäden, musste sich aber, weil in der Sache nicht zuständig, mit Appellen begnügen. Aktuell aber ist Hessen Mobil in der Einschätzung des Gefährdungspotenzials der Materialschäden offenbar zu anderen Erkenntnissen gekommen.

Denn jetzt nahm sich ein Bautrupp mehrere Stunden lang der zahlreichen Löcher – rund 20 – in der Oberfläche des Brücken-Bürgersteigs an. Nicht grundlegend, wohl aber die Oberfläche ausbessernd. Und da war allerhand zu flicken.

Wie lange diese Ausbesserungen nun halten und den Gehsteig, der angesichts der Nähe der Einkaufsmärkte reichlich genutzt wird, wieder zu einer gefahrlos begehbaren öffentlichen Verkehrsfläche neben der stark befahrenen Landesstraße machen, bleibt abzuwarten.

Richtig und notwendig waren die Ausbesserungen aber allemal. Und es ist nun Zeit gewonnen, sich über künftig nachhaltigere Lösungen Gedanken zu machen. (Foto: sel)

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