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Herausforderung osteuropäische Zuwanderung

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Gießen (pm). Einblicke in die Situation von Zugewanderten aus Bulgarien will ein Vortrag mit anschließender Diskussion am Montag, 2. September, geben. Im Konferenzraum 1 im Haus F der Kreisverwaltung am Riversplatz 1-9 in Gießen wird die Diplom-Psychologin Iskra Ivanova ab 19 Uhr die Situation in ihrem Herkunftsland Bulgarien skizzieren, die kulturellen Besonderheiten erklären und die Gründe für die aktuelle Migration benennen.

Diese Veranstaltung wird vom Jugendbildungswerk des Landkreises Gießen in Kooperation mit dem Ausländerbeirat des Landkreises Gießen organisiert. Der Eintritt ist frei.

Kulturelle Besonderheiten

Durch die Osterweiterung 2007 kamen Bulgarien und Rumänien zur EU. Durch das EU-Freizügigkeitsgesetz besteht für alle EU-Bürger die Möglichkeit, den Lebensmittelpunkt in ein anderes europäisches Land zu verlagern. In dem Vortrag will die Referentin die Lebensbedingungen der Familien aus Osteuropa beleuchten, die Situation im Herkunftsland Bulgarien und kulturelle Besonderheiten erklären und Gründe für die aktuelle Migration benennen.

Diplom-Psychologin Iskra Ivanova kommt aus Bulgarien und lebt seit sieben Jahren in Deutschland. Sie arbeitet hier mit osteuropäischen Zuwanderern und Grundschulkindern in Kassel und hat langjährige Berufserfahrung in Bulgarien. Dort hat sie zwölf Jahre lang für der Integration der Community der Roma in die bulgarische Gesellschaft gearbeitet. Als Schulpsychologin und Projektmanagerin war sie für Bildungs- und Sozialprojekte sowie für die Programm- und Politikentwicklung mit benachteiligten ethnischen Minderheiten zuständig.

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