Opa Helmut und der Gruß an die Enkel

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Die Corona-Einschränkungen laden viele Menschen zum Dichten ein. Das ist zwar eine Vermutung, aber die Zahl der an die Redaktion gesandten Gedichte ist relativ hoch. Jetzt können wir nicht jedes Gedicht abdrucken - und bitten dafür um Verständnis -, es wären zu viele. Aber hin und wieder gibt es zum Beispiel auf der Notizenseite ein Plätzchen. So wie heute. Gedichtet hat Opa Helmut aus Lollar. Und seine Zeilen widmen wir nicht nur seinen Enkeln, sondern aufgrund der Corona-Pandemie auch allen anderen, die sich auf ein Wiedersehen mit den Großeltern freuen: "Vorab, ich bin kein Dichter, kein Poet, ein paar Zeilen zu Corona, ja, das geht. / Stacheligel bös und winzig klein, verhindern unser Zusammensein! / Die Enkelchen wohn’ in Rheinhessen, doch hinfahren könn’ wir grad vergessen! / Drum wird geskypt, telefoniert und auch geschrieben, alles ist nur Ersatz für unsere Lieben! / Es fehlt das Spielen, Lesen und ganz lieb Drücken, trotz manchem Knacks im alten Rücken! / Der Opa mit 80 ist ja noch ganz fit, die Oma kommt da nicht immer mit. / Er wandert, fährt Fahrrad und joggt im Lollarer Kopf, die Oma daheim macht Leckeres aus Pfanne und Topf! / Auch im Fernsehen, meist wird es spät, sich alles um die Coronaviren dreht! / Umweltschutz und Klimawandel sind verdrängt, die Corona-Monster haben sie abgehängt! / Corona hin und Corona her, wir sehen die Enkelchen nicht mehr! / Doch unsere Forschung auf volle Tour, ist dem Bösen schon auf der Spur! / Nach Wochen wird der Spuk dann gehn, und herzlich gibt es ein Wiedersehen! / Bis dahin heißt es nicht verzagen, schön Abstand halten und die Masken tragen!"

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