Der Heiratsantrag ist sogar vom Weltraum aus sichtbar.
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Der Heiratsantrag ist sogar vom Weltraum aus sichtbar.

Heiratsantrag war vom Weltraum aus zu sehen - nun wurde geheiratet

  • vonJohannes Weil
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Steffen Schwarz hatte es mit seinem Heiratsantrag europaweit in die Nachrichten geschafft. Nun wurde in Hüttenberg geheiratet.

Die Idee für den Heiratsantrag war ungewöhnlich: Statt die Worte auf Knien auszusprechen, "schrieb" Steffen Schwarz die Frage in ein Feld am Rande von Hüttenberg. Nachdem die Pflanzen gewachsen, die Frage dann mithilfe einer Drohne an die Auserwählte Katharina Henß gerichtet und diese "Ja" gesagt hatte, folgte die nächste Überraschung: Der Satelit von GoogleMaps fotografierte das Feld mit der "Frage aller Fragen". Zunächst berichtete die Gießener Allgemeine Zeitung, dann europaweit weitere Medien. Seitdem ist einige Zeit vergangen - und nun wurde geheiratet.

Die große Hochzeitsfeier war für Anfang Juni geplant, aber da machte Covid-19 einen Strich durch die Rechnung. Damit trotzdem alle vom Ja-Wort erfuhren, hatten Freunde die Beiden vor ihrem Haus mit einem riesigen Heuballen-Paar überrascht. Dem "trauten Paar" hatten sie - unter Einhaltung der Abstandsregel - auch einen Mundschutz angelegt. Durch Corona konnte die standesamtliche Trauung nur im kleinen Kreis mit Mundschutz stattfinden. Für den Bräutigam hatten befreundete Landwirte einen Traktor-Konvoi mit 30 Traktoren organisiert. Die Burschenschaft, in der beide aktive Mitglieder sind, und der Karnevalsverein, für den die Braut jedes Jahr zahlreiche Kostüme näht, standen im Feld mit reichlich Abstand Spalier. Zudem hatten Freundinnen der Braut die Hofeinfahrt mit unzähligen Papierherzchen am Stiel geschmückt. Die "richtige" Feier soll im nächsten Jahr nachgeholt werden. Vielleicht erwischt der GoogleMaps-Satelit dann noch einmal in einem günstigen Moment Hüttenberg....

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