Heimatkreis vor 30 Jahren gegründet

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Hüttenberg(jow). Der Kultur- und Heimatkreis hat eine erfolgreiche Geschichte. Das wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung deutlich.

Seit der Vereinsgründung am 9. Februar 1990 ist die Mitgliedszahl auf 165 Mitglieder angewachsen. In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Vorsitzender Werner Müller den 29. Ostermarkt: "Wir können stolz darauf sein, dass unser Ostermarkt nach 29 Jahren einen festen Platz im Bewusstsein der heimischen Bevölkerung eingenommen hat", freute er sich. Dies sei nur durch die reibungslose Zusammenarbeit vieler Vereinsmitglieder möglich. Als Brauchtumsschwerpunkt zeigte Günter Seuring das Friseurhandwerk mit zeitgerechten Gerätschaften.

Bei der Ferienpass-Aktion der Gemeinde Hüttenberg hieß es "Waschtag wie zu Omas Zeiten".

Das Gebälk des "Gottfrieds Hauses" hat einen neuen Anstrich erhalten. Blaudruck wurde beim "Gottfrieds-Tag" im August gezeigt. Regina und Jörg Mareck erklärten die Technik. Kinder konnten mit Stempeln Muster drucken.

Im Oktober wurde gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde der Erntedankgottesdienst in Gottfrieds Haus gefeiert.

"Von oben"-Bericht gelobt

Nach wie vor aktiv ist die Gesangsgruppe "Stoafeald Senger". Sie trifft sich monatlich bei "Gottfrieds" im Wohnzimmer in geselliger und ungezwungener Runde, um alte Volkslieder zu singen und die Geselligkeit zu pflegen. Die Internetseite www.heimatkreis- rechtenbach.de wurde neu gestaltet. Sehr gut angekommen sei auch der Bericht über Rechtenbach in der "Gießener Allgemeinen Zeitung" im Zuge der Serie "Von oben", bei dem der Kultur- und Heimatkreis mit Informationen mithalf.

In Kooperation mit der Grundschule besuchten die Klassen des dritten Schuljahres regelmäßig das Gottfrieds Haus, um zu erfahren, wie ihre Vorfahren früher gewohnt und gearbeitet haben. An Gottfrieds Haus wurde zudem eine Plakette angebracht, die darauf hinweist, dass dieses Objekt von der Denkmalpflege gefördert wird.

Im Ausblick verwies der Vorsitzende auf den 30. Ostermarkt am 14. und 15 März im Bürgerhaus Rechtenbach. Dieser finde trotz der defekten Heizungs- und Lüftungsanlage statt. Dabei soll wieder schwerpunktmäßig ein Brauchtum vorgestellt werden. Bei der Ferienpass-Aktion soll an die langjährige und bewährte Tradition angeknüpft werden und ein "Waschtag wie zu Omas Zeiten" angeboten werden. Der "Gottfrieds Tag" am 16. August soll ganz im Zeichen des 30-jährigen Vereinsjubiläums stehen.

Auch der Erntedankgottesdienst der Kirchengemeinde soll wieder bei Gottfrieds gefeiert werden. Für den 8. November ist eine neue Diaschau über Rechtenbach geplant. Dazu hat Hans-Werner Dwaronat eine große Zahl von Bildern aus dem Vereinsarchiv zusammengestellt.

Am zweiten Advent heißt es wieder Weihnachten bei "Gottfrieds". Weil dieser in diesem Jahr auf den Nikolaustag fällt, sind auch Aktionen für Kinder geplant. Keine Beanstandungen gab es am Bericht von Kassierer Hans-Dieter Becker, der Vorstand wurde hernach entlastet. Müller berichtete, dass der Verein zu zwei Theateraufführungen in Ebersgöns und Bonbaden eingeladen wurde.

Nach dem Ende des offiziellen Teils der Jahreshauptversammlung gab es das schon zur Tradition gewordene Essen Heringssalat mit Quellkartoffeln. Hans-Werner Dwaronat zeigte Bilder des Vereinslebens und Werner Müller hatte eine DVD mit Filmsequenzen zusammengestellt.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Ellen Diederich, Doris Kaut-Norsch, Volker Krauhausen, Regina Mareck, Elli Rosselnbruch, Marc-Sebastian Schmidt, Karin Schmidt-Volk, Sibylle Schuhmann, Wiltrud Söhngen sowie Peter Weller ausgezeichnet.

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