Hallen bleiben vorerst offen

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Gießen(pm/so). Landrätin Schneider hat sich aus Anlass der gestiegenen Infektionszahlen Anfang dieser Woche in den vergangenen Tagen mit den Bürgermeistern von Lollar, Wettenberg und Pohlheim ausgetauscht- also den Kommunen, die gerade besonders hohe Inzidenzen aufweisen.

Erörtert wurde da auch die frage der Schließung von Bürgerhäusern oder Sporthallen. Das Ergebnis: Eine pauschale Hallenschließung ist derzeit nicht vorgesehen. Denn: Grund der Ansteckungen in den Kommunen waren und sind in erster Linie viele Kontakte im privaten und familiären Bereich bei unterschiedlichen Treffen.

"Schulsport ist unter Hygienevorkehrungen weiter möglich. Daher ist aus Sicht des Kreises Vereinssport gleich zu behandeln", so Kreissprecher Dirk Wingender am Freitag.

Die Landrätin: "Gerade vor dem Hintergrund, dass die hohen Infektionszahlen nicht im Sport, sondern insbesondere bei Familienfeiern etc. entstehen, gibt es keinen Anlass, um hier besondere Maßnahmen zu treffen."

Selbstverständlich könnten die Kommunen für ihre Hallen abweichende Regelungen treffen, eine Schließung der kreiseigenen Hallen sei zum jetzigen Zeitpunkt aus den genannten Gründen nicht vorgesehen. Die Gemeinde Wettenberg und die Stadt Lollar haben bislang nicht signalisiert, eigene Hallen schließen zu wollen. Am kommenden Freitag wird es (per Videokonferenz) eine Dienstversammlung aller Bürgermeister im Kreis geben, Ziel ist, dass alle Kommunen möglichst einheitlich vorgehen.

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