Was haben wir mit dem Klimawandel in Uganda zu tun?

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Gießen (pm). Am Anfang der Herbstferien, vom 28. September bis 2. Oktober, findet das erste interkulturelle Klimacamp im Forsthaus Obermühle in Biebertal statt. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren aus dem Landkreis Gießen. Veranstalter des Camps sind das Sachgebiet Klimaschutz des Landkreises Gießen und die Jugendpflegen von Biebertal, Heuchelheim, Reiskirchen und Wettenberg.

Wie erlebt Uganda die Folgen des Klimawandels und was haben wir damit zu tun? Diese Frage steht im Fokus des ersten Klimacamps im Landkreis. Gemeinsam mit acht Jugendlichen der Sosolya Undugu Dance Academy aus Uganda sollen die Folgen des Klimawandels diskutiert und künstlerisch umgesetzt werden.

Die ostafrikanische Gruppe hat hierbei bereits viel Erfahrung gesammelt. Bereits zum dritten Mal touren die 13- bis 18-jährigen Ugander auf Einladung der "KinderKulturKarawane" durch Deutschland. 2017 begeisterten sie in Lollar das Publikum mit einem Tanztheaterstück, in dem es um die Zerstörung der Natur durch die wachsenden Plastikmüllberge ging. Im Klimacamp wird nicht nur miteinander diskutiert, im Mittelpunkt stehen gemeinsames Trommeln, Musikmachen und Theaterspielen. Den Abschluss des Camps bildet eine öffentliche Aufführung am 2. Oktober in Biebertal.

Zur Vorbereitung auf das Camp gibt es am 14. September ein Treffen, bei dem den Teilnehmern das Land Uganda und die Sosolya Undugu Dance Academy vorgestellt werden. Gemeinsam soll überlegt werden, wie die ugandischen Gäste willkommen geheißen werden können und vor welchen Herausforderungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden die Länder im Klimaschutz stehen. Am 18. Oktober wird das Erlebte noch einmal nachbesprochen.

Anmelden können sich Jugendliche bei der Jugendpflege Heuchelheim: Telefon 06 41/60 02-56, E-Mail: Rolf-Martin.Barth@heuchelheim.de. Anmeldeschluss ist der 30. August 2019

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