Wohnraum für 26 Familien

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Die alte Polizeiwache in der Londorfer Straße ist längst Geschichte, die alte Sparkasse nebenan wird es bald sein: "Im April ist alles erledigt", sagt Andreas Klunz, Vorstandsmitglied des Geldinstituts. Nach nur acht Wochen werden dann die Abrissbagger alle drei Gebäude, die das Geldinstitut bis zum Umzug in die Gießener Straße Mitte der Achtziger genutzt hatte, plattgemacht sein. Werden mithin Tonnen an Bauschutt und anderen Wertstoffen entsorgt sein. Dann ist Platz für den Neubau der drei Mehrfamilienhäuser mit 26 "barrierefreundlichen" Wohnungen. Vor gut einem Jahr waren dafür die Planungen angelaufen, im Dezember schließlich hatte Grünbergs Stadtparlament den Bebauungsplan beschlossen (die GAZ berichtete). "Sieben Millionen", antwortet Silvia Linker, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Grünberg, auf die Frage nach der Investitionssumme, bevor der Bagger, eben noch Kulisse für das Foto vom symbolischen ersten Spatenstich, wieder tut, was ein Bagger tun muss.

Die alte Polizeiwache in der Londorfer Straße ist längst Geschichte, die alte Sparkasse nebenan wird es bald sein: "Im April ist alles erledigt", sagt Andreas Klunz, Vorstandsmitglied des Geldinstituts. Nach nur acht Wochen werden dann die Abrissbagger alle drei Gebäude, die das Geldinstitut bis zum Umzug in die Gießener Straße Mitte der Achtziger genutzt hatte, plattgemacht sein. Werden mithin Tonnen an Bauschutt und anderen Wertstoffen entsorgt sein. Dann ist Platz für den Neubau der drei Mehrfamilienhäuser mit 26 "barrierefreundlichen" Wohnungen. Vor gut einem Jahr waren dafür die Planungen angelaufen, im Dezember schließlich hatte Grünbergs Stadtparlament den Bebauungsplan beschlossen (die GAZ berichtete). "Sieben Millionen", antwortet Silvia Linker, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Grünberg, auf die Frage nach der Investitionssumme, bevor der Bagger, eben noch Kulisse für das Foto vom symbolischen ersten Spatenstich, wieder tut, was ein Bagger tun muss.

Erstbezug Mitte 2020 geplant

Bereits komplett niederlegt ist das mittlere der drei Gebäude, in dem sich dereinst Wohnungen sowie die Wache der Johanniter Unfallhilfe befanden und das die Sparkasse in den Sechzigern gemeinsam mit dem Wohnhaus nebenan zugekauft hatte.

Eine letzte Gnadenfrist hat offensichtlich das alte Hauptgebäude an der Ecke Theo-Koch-Straße erhalten, das zuletzt die Grünberger Bildungsanstalt Floristik (GBF) gemietet hatte. 1946 war der Neubau fertig gestellt worden – notwendige Folge eines Volltreffers, den der Vorgängerbau aus 1899 beim verheerenden Bombenangriff am 13. März 1945 abbekommen hatte. Einzig der alte Tresor im Keller hat sämtlichen Schicksalsschlägen widerstanden – bis jetzt.

Für Bürgermeister Frank Ide, Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse, kommt die Millioneninvestition nicht zuletzt dem Stadtbild zugute: "Die Londorfer Straße als ein Eingangstor Grünbergs wird, nach der Sanierung des Alten Amtsgerichts nebenan, weiter aufgewertet." In sehr guter Lage entstehe an der Ecke Theo-Koch-/Londorfer Straße dringend benötigter Wohnraum für 26 Familien. Wie beim Termin gestern weiter zu erfahren, wurden schon die ersten Firmen für die Neubauten beauftragt, steht Architekt Felix Feldmann mit weiteren in Verhandlungen. Aktuell vorgesehen ist ein Erstbezug der Häuser Mitte 2020.

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