Wenn das »Sofa« erzählen könnte

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Grünberg (pm). Fünfjähriges Bestehen kann der »Soziale Ort Für Alle« (SOFA) feiern. Am 31. Januar 2016 öffnete die Begegnungsstätte der Diakonie - mitten in der Grünberger Altstadt gelegen - erstmals ihre Pforten. So mancher erinnert sich noch an das türkisblaue SOFA-Sofa, das nach dem Einweihungsgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche für ein Gruppenfoto Station auf dem Marktplatz machte.

Begleitet von vielen Menschen, Ehrenamtlichen und Besuchern wurde es dann in die SOFA-Räume getragen, wo es seither einen festen Platz hat. Jenes Sofa könnte viel erzählen - von unzähligen Angeboten und Veranstaltungen, lebhaftem Austausch, ernsten Gesprächen, von Lachen und Leben und von vielen unterschiedlichen Menschen, die sich hier wohlfühlen.

In die Begegnungsstätte kommen Jung und Alt aus Grünberg, aus der Umgebung und auch Menschen aus fernen Ländern, die hier inzwischen eine Heimat gefunden haben. Im SOFA finden normalerweise wöchentlich sechs unterschiedliche Angebote statt. Dazu zählen zwei Sprachlernhilfen, das Strickcafé, »Essen ist fertig«, die »Offene Tür« und der Interkulturelle Begegnungstreff. »Alles ist nur möglich mithilfe der fast 50 Ehrenamtlichen, die aktiv die Angebote mitgestalten, Ideen einbringen, anpacken, unterstützen und Hilfe leisten«, so die Leiterin Beate Herdejost von der Diakonie. Dafür gebühre ihnen großer Dank.

Es gäbe reichlich Grund, den fünften SOFA-»Geburtstag« zu feiern. Angesichts der aktuellen Kontaktbeschränkungen ist das aber nicht möglich.

Um dennoch die seitherige Arbeit in der Begegnungsstätte zu würdigen, hatte Herdejost kürzlich Ehrenamtliche und Besucher gebeten, Karten an das SOFA zu schreiben. Es kamen viele Rückmeldungen mit bewegenden persönlichen Worten - so vielfältig und unterschiedlich wie die Menschen, die sich im SOFA begegnen. In einem Fenster der Begegnungsstätte sind diese Karten zu sehen. Eine zusätzliche bunte Bilderausstellung in den Fenstern des Eingangsbereichs vermittelt bis 8. März Einblicke in die Projekte.

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