Weise vom irischen Vegetarier

"Hallo, das wusste ich noch nicht" oder "Jetzt willst du mich veräppeln", der Ire hat dafür ein einziges Wort, das den Sachverhalt passend wiedergibt: "Aha." Dies besang die Gruppe "Tone Fish" am Samstagabend im Grünberger Barfüßerkloster. Der Barfüßer-Förderkreis Kultur freute sich über die vielen Besucher dazu. Die vier Musiker aus Hameln präsentierten ein Programm, das irisch, kanadisch und britisch gefärbt war.

"Hallo, das wusste ich noch nicht" oder "Jetzt willst du mich veräppeln", der Ire hat dafür ein einziges Wort, das den Sachverhalt passend wiedergibt: "Aha." Dies besang die Gruppe "Tone Fish" am Samstagabend im Grünberger Barfüßerkloster. Der Barfüßer-Förderkreis Kultur freute sich über die vielen Besucher dazu. Die vier Musiker aus Hameln präsentierten ein Programm, das irisch, kanadisch und britisch gefärbt war.

Nach dem Auftakt mit "Lord Franklin" und dem "Englishman" klärte Stefan Gliwitzki das Publikum erst einmal auf. Menschen behaupteten, das Quartett würde Musik machen, dabei erkunde man bei den vielen Auftritten nur Deutschland.

Ihrer Heimatregion um Hameln widmeten die Musiker dann auch das Lied "Des Spielmanns Stolz". Es diene zur Wiederherstellung der Ehre des Rattenfängers in der niedersächsischen Kreisstadt im Weserbergland. Gleichzeitig war dies das einzige Stück, das auf Deutsch gesungen wurde. Die Geschichte von "Bill", einem irischen Vegetarier – eigentlich gebe es so etwas nicht – erzählte das nächste Stück. Der "No go man" sei ein Typ, auf den man sich nicht verlassen könne, der aber immer auftauche, wenn man ihn nicht brauche, verdeutlichte ein weiteres Lied.

William Shakespeare schrieb auch Sonette, das berühmteste davon ist die Nr. 18, verrieten die Musiker und brachten außerdem den Titel "Sailing to Philadelphia" von Mark Knopfler. Vor der Pause bestand für den schnellsten im Publikum die Möglichkeit, eine CD der Gruppe zu gewinnen. Bis zum ersten Refrain musste der Titel "Nothing else matters" erkannt werden.

Nach der Pause eröffneten Nicole Kaiser (Akkordeon), Michaela Jeretzky (Sängerin und Flötistin), Jochen Siepmann (Drummer) und Stefan Gliwitzky (Gesang, Gitarre, Bouzouki) den Reigen mit "The Kesh" und "As I roved out", einem Stück aus dem irischen Programm. Einen Blick an die Nordostküste Nordamerikas richteten die Musiker mit dem Stück "Sail away to the sea", im Ursprung von "The Once", einem Folk-Trio aus Neufundland. Mit "Border Reiver" und "This is life" verabschiedeten sich Musiker aus Hameln, jedoch nicht, ohne die geforderte Zugabe mit zwei Titeln einzulösen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare