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Szene aus der Musicalaufführung in der Stadtkirche Grünberg.

Weil jeder Sturm vorbeigeht

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Grünberg (dis). Ihr musisches Können bewiesen haben die Kinderchöre der Grundschulen Grünberg und Stangenrod am Donnerstag in der Stadtkirche. Die Jungen und Mädchen brachten das Kindermusical "Kleiner Stock, ganz groß" von Peter Schindler auf die Bühnen. Die Leitung oblag Elena Christ, Birgit Hüttl (Schule am Diebsturm), Gabriele Hierdeis, Silke Risse (Musik- und Kunstschule/MuKS) sowie Kantorin Ulrike Sgodda-Theiß an der Orgel. Margarethe Müller-Hillebrand begleitete am Kontrabass.

Gefördert wurde das Kooperationsprojekt von Schulen, MukS und Kirchspiel Grünberg durch die Aktion "Kultur macht stark" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dank der öffentlichen Zuwendungen konnten die Gesamtkosten voll abgedeckt werden, wie Bernd Niesner als Leiter der Musikschule ausführte.

Dekan Norbert Heide sprach Begrüßungsworte, in denen er Kindern und allen Mitwirkenden ein gutes Gelingen und den Erwachsenen beste Unterhaltung wünschte.

Kurz zur Handlung: Nach einem heftigen Sturm liegt ein Ast auf dem dunklen Waldboden. Nach und nach zum Stock geworden, fühlt er sich einsam, wünscht sich nichts sehnlicher als zurück an die warme Sonne. Bis es so weit ist, muss er einiges erdulden: einen übermütigen Hund, der auf ihm herumkaut, eine Frau, die ihn benutzt, etwas aus dem Bach zu angeln, und einen alten Mann, der ihn als Spazierstock benutzt. Erst als ein kleines Mädchen ihn in die Erde steckt, passiert das Wunder. Er schlägt Wurzeln, kann wachsen und die Sonne wieder sehen.

Die Geschichte vom kleinen Stock soll den Menschenkindern zeigen, dass man nie die Hoffnung aufgeben soll. "Denn Sturm und Regen gehen vorbei, ein junger Tag macht alles neu".

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