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Rund fünf Stunden dauerte die Wanderung über den Erzweg Süd. FOTO: SF

Wandern auf dem Erzweg Süd

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Grünberg(sf). Peter Hess und Karl Rudi unternahmen eine Wandertour in die Geschichte von Erzbergbau, Tagebauen und Schlammteichen. Der Erzweg Süd war angesagt. 17 Teilnehmer aus der Rabenau, Grünberg, Buseck, Altenhain, Mücke und Ulrichstein folgten den kundigen Erläuterungen der beiden Wanderführer. Und die erläuterten mehr als nur Abbautechniken, Grubennamen und Seilbahnsysteme. Auch die Grenze zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Fürstenhaus Solms erweckte Interesse.

Der Erzwanderweg Süd pendelt mal links, mal rechts der Grenzlinie aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die frühere Grenze ist mit Grenzsteinen deutlich markiert.

Ein Teil der Wandergruppe ließ es sich nicht nehmen, im Wald unterhalb des Hatzenberges bei Seenbrücke nach über 100 Jahre alten, verstürzten Schürf- und Förderschächten zu suchen und zu finden.

Kurz vor der Rast am gegenüberliegenden Ufer des Seenbachs auf dem Weg zum Hilgesberg befindet sich ein Hangstück, das von Erde und Bewuchs befreit ist. Ein Biotop für Eidechsen und Insekten.

Nach der Rast ging es zur größten der Tagebaugruben, der Grube Maximus bei Lardenbach und nach Stockhausen. Von da aus in großem Bogen über die ehemalige Grube Hoffnung Richtung Seenbrücke. Nach rund fünf Stunden endete die Wanderung.

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