Vorbild und Ermutigung zugleich

  • Thomas Brückner
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"Aus alt mach neu!" – so lautete das Motto des Umweltpreises 2016/2017. Gewünscht waren Beiträge, die sich gegen die hierzulande verbreitete "Wegwerfmentalität" richten, die alten Dingen eine Chance für ein neues und eventuell anderes Dasein geben. Am Mittwoch verliehen Bürgermeister Frank Ide sowie Klaus-Peter Kreuder als Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses die Preise. Dass man in der nächsten Auflage auf mehr als vier Beiträge hoffe, merkte Letzterer an.

"Aus alt mach neu!" – so lautete das Motto des Umweltpreises 2016/2017. Gewünscht waren Beiträge, die sich gegen die hierzulande verbreitete "Wegwerfmentalität" richten, die alten Dingen eine Chance für ein neues und eventuell anderes Dasein geben. Am Mittwoch verliehen Bürgermeister Frank Ide sowie Klaus-Peter Kreuder als Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses die Preise. Dass man in der nächsten Auflage auf mehr als vier Beiträge hoffe, merkte Letzterer an.

Am besten umgesetzt hat besagtes Motto, gleichsam ein Appell, der Obst- und Gartenbauverein Weickartshain. Dessen Mitglieder haben ein altes, abgängiges Pflanzbeet erneuert, dafür auch eine Mauer aus Bruchsteinen errichtet, um einen kleinen Hang abzufangen. Zwei zweite Preise gingen an die AWO: an die Mädchenwohngruppe (Projekt Nachhaltigkeit/Upcycling) sowie an die Jugendberufshilfe, in deren Werkstatt etwa Möbel aus alten Paletten getischlert wurden. Platz 3 erkannte der Fachausschuss der Familie Stöckel zu, die ein städtisches Beet neu gestaltet hat. Dies wurde mit 100 Euro honoriert, für den Erstplatzierten gab’s 150 Euro, für die Zweitplatzierten 125 Euro. Überdies wurden am Mittwoch die Einkaufsgutscheine unter den Teilnehmern an der Müllsammelaktion verlost.

Zurück zum Umweltpreis: Dieser soll Grünberger ermutigen, "mit Aktivitäten zum Umwelt- und Naturschutz beizutragen". Vor 25 Jahren sollte der, beschlossen bereits 1988 in der Zeit der rot-grünen Parlamentsmehrheit, erstmals vergeben werden. Doch war entsprechende Vorlage in der Verwaltung vergessen worden. So kam’s, dass erst Ende 1993 ökologisch vorbildhaftes Verhalten gewürdigt wurde. Dotiert mit 500 DM, ging der Preis damals zu gleichen Teilen an die Naturschutzgruppe Harbach und die Jugendfeuerwehr Grünberg.

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