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Abbruchschäden

Zu viel Wasser im Grünberger Eisteich

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Vor einem Jahr hat die Stadt Grünberg den Eisteich an einen Anglerverein verpachtet. Nun gibt es Probleme: Der Wasserstand ist zu hoch - der Verein als Pächter muss bis 28. Februar handeln.

Im vergangenen Frühjahr entschied der Magistrat, eine Teilfläche des Eisteichs für zunächst zwei Jahre an einen Anglerverein zu verpachten. Eine Entscheidung, die auf Kritik des örtlichen Naturschutzbundes stieß, der selbst Interesse an einer Anpachtung geäußert hatte.

NABU führt Beschwerde

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses sprach dessen Vorsitzender Klaus-Peter Kreuder (Grüne) Beschwerden über Schäden aufgrund eines künstlich erhöhten Wasserstandes an. Kreuder griff eine Beschwerde des NABU Grünberg auf. Danach sei der Teich übergelaufen, sei es zur Durchfeuchtung der Wege und Uferbereiche, gar zu Erdabbrüchen gekommen. Auch drohten überschwemmte Gehölze abzusterben. Als Ursache wurde vom NABU das Einsetzen von Stau-Brettern am Mönch ausgemacht; dadurch sei der Wasserspiegel einen halben Meter über den genehmigten Pegel gestiegen.

Pegel muss wieder sinken

Bürgermeister Frank Ide erklärte zunächst in der Sitzung, die Verwaltung habe sich in Abstimmung mit Unterer Naturschutz- und Wasserbehörden der Sache angenommen. Wie es auf Nachfrage nun aus der Verwaltung hieß, sei dem Pächter, der "Interessensgemeinschaft Eisteich", eine Frist bis zum 28. Februar gesetzt worden.

Bis dahin hätten die Angler Sorge zu tragen, dass der Pegel abgesenkt werde, so dass er wieder der wasserrechtlichen Genehmigung aus den 80ern entspreche. Tatsächlich habe es freilich nur kleinere Abbruchschäden in kleineren Böschungsbereichen gegeben. FOTO: TB/PM

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