Verwunderung über FW-Kritik

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Grünberg (pm). Mit Verwunderung reagieren CDU, Grüne und SPD auf Vorwürfe der Freien Wähler (GAZ vom Montag). Am Dienstag, einen Tag vor der Pressemeldung, habe er 1. Stadtrat Thomas Kreuder (FW) informiert, dass CDU, Grüne und SPD eine Liste für die Magistratswahl bilden wollten, widerspricht Reinhard Ewert (Grüne) in einer Presseerklärung der FW-Kritik, erst über die Zeitung von der Verabredung erfahren zu haben.

Nach Gesprächen mit allen Fraktionen, auch der FW, habe das Dreierbündnis entschieden, die Funktionen in der Politik Grünbergs über die Fraktionen zu verteilen und damit breiter aufzustellen. Von mangelnder Wertschätzung oder Respektlosigkeit gegenüber 1. Stadtrat Kreuder zu sprechen, so CDU-Frakionschef Marcel Schlosser, entbehre jeder Grundlage, sei dieser doch zeitnah informiert worden. Dass es hier nicht um Personen, sondern um die Funktion 1. Stadtrat gehe, die nun die SPD wahrnehme, wird SPD-Fraktionschefin Anita Weitzel zitiert. Die darin nichts Unkollegiales sieht. Stadtverordnete machten hier lediglich von ihrem demokratischen Recht Gebrauch, fügt Co-Vorsitzender Ebenhöh an.

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