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Verrückte Skulptur

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Von: Hannelore Diegel

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Die siegreichen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrerin Monika Hotte und Sozialpädagoge Volker Mehmet. F.: EVA © Hannelore Diegel

Grünberg (eva). Große Freude herrschte bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse M4 der Gallus-Schule in Grünberg über die Nachricht, dass sie mit ihrem Projekt beim künstlerischen Schüler-Notenskulptur-Wettbewerb »Verrückte Noten« des Mainzer Gutenberg-Museums erfolgreich waren. Sie landeten auf dem mit 100 Euro dotierten dritten Platz.

Aufgabe der Schüler war es, aus Papier und Pappe eine »verrückte« Skulptur zu schaffen, die aus Noten besteht, Noten darstellt oder etwas damit zu tun hat.

Einmal entschieden, an dem Wettbewerb teilzunehmen, ging es ans Werk. Nach einer Idee von Klassenlehrerin Monika Hotte für die Grundform und Gestaltung der Skulptur, machten sich die Schülerinnen und Schüler über mehrere Wochen mit viel Fantasie, Eifer und künstlerischem Geschick ans Werk.

Grundgerüst aus Holz

Dafür wurde unter Mithilfe des AWO-Sozialpädagogen und Werklehrers Volker Mehmet das Grundgerüst aus Holz gebaut, welches die Kids dann mit Pappmache einkleisterten, anmalten und verzierten.

Da an der Gallus-Schule unter anderem im Musikunterricht von Monika Hotte mit den Handzeichen der Solmisation - eine im Mittelalter entwickelte Verfahrensweise, die Tonstufen eines Gesangs auf gewisse Silben zu singen, um ihren Ort im Tonsystem zu erkennen - gearbeitet wird, musste dies natürlich auch bei der Skulptur sichtbar werden.

So gipsten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Hände mit viel Spaß in der entsprechenden Weise ein und fädelten die daraus entstandenen Modelle als »Jonglierbälle« auf einen stabilen Draht über die Figur.

»Damit war ›Happy Solmi Violin‹ geboren und begeisterte offensichtlich auch die Jury des Gutenberg-Museums«, freuen sich Lehrerin Hotte und die künstlerisch aktiven Schülerinnen und Schüler. Sie erzielten von über 200 eingereichten Exponaten den dritten Platz.

Freude natürlich auch über das Preisgeld von 100 Euro, mit dem sich auf jeden Fall die geplante Klassenfahrt »verschönern« lassen werde.

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