Verkehr tötet mehr Rehe als der Wolf

  • vonKarl-Ernst Lind
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Grünberg(ld). Eine Überschreitung der vorgegebenen Abschusszahlen beim Rehwild berichteten Jagdpächter Thilo Berg und Christian Loob auf der Versammlung der Jagdgenossenschaft Lardenbach. Jedoch hatte der Pächter selbst nur ein Tier geschossen. Ein Reh wurde von einem Wolf gerissen, 17 Opfer des Straßenverkehrs.

Beim Schwarzwild kamen insgesamt neun Tiere zur Strecke, wobei ein Frischling ebenfalls dem Verkehr zum Opfer fiel. Die weitere Strecke weist fünf Füchse und sechs Waschbären aus, von denen auch ein Teil überfahren wurde.

Jagdvorsteher Karl-Ernst Lind erinnerte an die Pflege und Wartung der Maschinen und Geräte, die Feldwegeschotterung, die Erneuerung des Daches der Maschinenhalle und die Tagesfahrt mit den Zielen Weltkulturerbe Grube Messel und Frankfurt. Auskunft und Daten gab es zudem zur Ausleihung und Nutzung der den Mitgliedern zur Verfügung stehenden Geräte und Maschinen, sowie zum Stand der Grabenräumungen.

Den Kassenbericht erstattete Rechner Reiner Felsing. Karlheinz Erdmann und Helmut Fitzthum prüften die Kasse. Der Vorstand wurde hernach einstimmig entlastet. Die Jagdpacht soll nach Beschluss der Mitglieder wieder zur Rücklage für Feldwegeschotterungen und für die Errichtung einer Sitzbank an der von Heimatvertriebenen im Wald angelegten Gedenkstätte und für eine Gemarkungswanderung eingesetzt werden. Eine Finanzierung oder Bezuschussung der Ausbesserung der unteren Zufahrt zum Friedhofsparkplatz und zur Leichenhalle machten die Jagdgenossen von der Klärung der Zuständigkeit für diesen Weg abhängig.

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