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Viel Beifall für eine bemerkenswerte Gemeinschaftsleistung: Über 100 Akteure sind in das Musical "Helden von heute" eingebunden. "Action" ist auf und vor der Bühne angesagt.

Theo-Koch-Schüler sind die "Helden von heute"

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Grünberg (dis). Sie sind wahre "Helden von heute": Gleich an zwei Abenden dieser Woche wurde das Musical mit über 100 Mitwirkenden in der Aula der Theo-Koch-Schule (TKS) präsentiert. Begrüßt wurden die Besucher von Direktor Jörg Keller und dem Leiter der Musik- und Kunstschule Grünberg e. V., Bernd Niesner.

Das Musical, das mit TKS-Schülern seit Schuljahresbeginn 2018/19 einstudiert wurde, stammt aus der Feder des Komponisten und Autors Manuel Buch. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Projekt finanziell im Rahmen der Aktion "Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung". Nach Angaben von Niesner verfolgt der Verband deutscher Musikschulen mit seinem neuen Konzept "MusikLeben 2" das Ziel, sich lokale Bündnisse für Bildung zu konstituieren und zielgruppenorientierte musikalische Bildungsmaßnahmen zu entwickeln. In Grünberg haben sich dazu die Musik- und Kunstschule, der Förderverein der TKS sowie die Schule selbst als Bündnispartner organisiert; die Kosten wurden voll übernommen. Neben den verantwortlichen Pädagogen an der TKS begleiteten Lehrer der Musik- und Kunstschule die Schüler aller Jahrgänge bis zur Premiere am Dienstagabend, die ebenso wie die zweite Aufführung am Mittwochabend mit viel Beifall bedacht wurde. Eintritt wurde nicht erhoben, Spenden waren gerne gesehen.

Entführt in die Zentrale des Bösen

Die Handlung: Superspion Jack Boon wird während eines Rendezvous von der Chefsekretärin des britischen Geheimdienstes MI6, Miss Moneycent, in die Zentrale gerufen. Dort bekommt er von seiner Chefin N. Anweisungen, zusammen mit seinem amerikanischen Freund Samuel Peter den Briten Dr. Mortus unter die Lupe zu nehmen, da dieser auffällige Kontakte zum amerikanischen Untergrund pflegt. Die beiden Spione besuchen zu diesem Zweck einen von Mortus veranstalteten Wohltätigkeitsball - heimlich verfolgt von Moneycent, die dafür kämpfen will, auch einmal mit Boon liiert zu sein.

Während dieser noch auf dem Ball in Person von Mortus’ Lebensgefährtin Jane seine Ex-Freundin wiedersieht (die sofort wieder auf ihn anspringt), wird Moneycent von den Schurken Mortus nebst Gefolge entdeckt und nach einem erfolglosen Rettungsversuch durch Samuel Peter in die Zentrale des Bösen entführt. Zusammen mit Jane muss Boon versuchen, sie zu befreien und nebenbei eine menschenvernichtende Rakete am Abheben und eine ebenso gefährliche Bombe am Explodieren zu hindern.

Das Musical bewegt sich musikalisch im Pop-Rock-Bereich und kokettiert, ohne eine Parodie zu sein, mit bekannten Agentenfilmen. Der Chor agierte auf vielfältige Weise (als Geliebte, Techniker, Angestellte, Agenten, Ballbesucher, Bösewichte) singend, tanzend und schauspielernd. Als Solisten traten Dominik Kasten (Jack Boon), Sera Debus (Samantha Peters), Luis Herr (Dr. Mortus), Jana Krüger (T), Tamina Spuck (N), Sinja Jochim (Miss Moneycent), Rosa Peter (Jane), Talea Repp (Agent J), Sophie Wurmb (Modera-torin), Debby Baach (Miss Dalton) und Anna-Lena Schulz (Kellnerin) auf.

Musikalisch unterstützt wurden die Akteure u. a. vom Musical-Chor, dem Blasorchester, der Musical-Band, dem Technikteam und der Theater-AG (Jg. 6). Die musikalische Leitung hatte Gabriele Hierdeis, zuständig für Schauspiel und Tanz waren Natasha Wilde, Christian Zeuch und Patricia Stasch, Hermann Wilhelmi für den Chor, Heike Kratz-Gunkel und Sarah Breitstadt für das Orchester. Die Technik besorgten Rolf Goldstein und Christian Noack, Georgy Kalaidjev leitete die Streichergruppe, für die technische Unterstützung sorgte Christian Krauß und für das Programmheft zeichneten Sinja Jochim und Christian Zeuch verantwortlich.

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