Stiller Alarm und die Folgen

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Grünberg/Mücke(pm). Einem aufmerksamen Lkw-Fahrer ist zu verdanken, dass zwei Autofahrer, die mutmaßlich Drogen eingenommen hatten, am Donnerstagabend an der A5 geschnappt werden konnten. Beide Männer waren offenbar auch ohne notwendige Fahrerlaubnis unterwegs. Der Brummifahrer hatte der Polizei gegen 2 Uhr gemeldet, dass er ein Auto nahe der Abfahrt Friedberg in nördlicher Richtung gesehen habe. An diesem Auto habe ein Blinklicht geleuchtet. Wahrscheinlich, so der Zeuge, handelte es sich bei dem Fahrzeug um ein Taxi. Mehrere Streifenwagen fahndeten danach nach dem mutmaßlichen Taxi.

Möglicherweise, so die Vermutung der Ermittler, hatte der Fahrer des "Taxis" den sogenannten stillen Alarm wegen einer Notlage ausgelöst. Im Bereich des Autohofs Mücke konnte das in Frage kommende Fahrzeug wenig später angehalten werden. Darüber hinaus hielten die Beamten noch einen weiteren Pkw an, der offenbar im Konvoi mit dem gesuchten Fahrzeug in Richtung Norden unterwegs war. Es stellte sich heraus, dass es sich keineswegs um ein Taxi handelte und an dem Auto ein gelbes Blinklicht angebracht war. Der Ford Focus mit Kennzeichen aus dem Landkreis Hochtaunus (HG) wurde von einem 31-jährigen polnischen Staatsangehörigen aus Königsstein gefahren. Es konnte ermittelt werden, dass der 31-Jährige keinen Führerschein hatte und offenbar zuvor Drogen konsumiert hatte.

Der zweite kontrollierte Pkw, ein Audi A 4, wurde von dem 22-jährigen Bruder gefahren. Der jüngere Pole hatte ebenfalls keinen Führerschein und offenbar auch Drogen vor Fahrt genommen. Beide mussten mit zur Blutentnahme. Die Ermittlungen dazu dauern an.

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