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Gelungenes freiwilliges Schülerengagement: Viele Tüten mit Bastelideen und Experimentiervorschlägen sowie Süßigkeiten werden an Kinder in Grünberg und Rabenau verteilt.

Spielideen und Bastelanleitungen

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Grünberg (pm). Ein Jahr lang engagieren sich Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 der Theo-Koch-Schule einmal wöchentlich in sozialen Projekten. In den vergangenen Monaten trotzten sie dabei auch der Corona-Pandemie.

Das Freiwilligenprojekt der der Sozialarbeit an Schule wird getragen durch die Jugendberufshilfeeinrichtung »Mach Mal« der Arbeiterwohlfahrt in Grünberg und dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt. Die Jugendlichen engagieren sich einmal wöchentlich in sozialen Projekten in und rund um Grünberg.

Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es auch in diesem Jahr, fast 20 Interessierte aus der Schülerschaft zu gewinnen. Aufgrund der Beschränkungen durch die Covid-19-Pandemie konnten dann aber nur zehn Schülerinnen und Schüler mit Projekten loslegen.

Kleine Süßigkeit

Der Start gelang in den Nachmittagsbetreuungen der Grundschulen in Grünberg, Stangenrod und Londorf sowie in der Kindertagesstätte in Londorf. Aber auch dort konnten die Jugendlichen nicht regelmäßig die Einrichtungen besuchen und unterstützen. Immer wieder gab es Einschränkungen durch die Pandemie. »Dennoch wollten alle gerne am Ball bleiben und sich engagieren«, zieht Silke Arbeiter-Löffert vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt zufrieden Bilanz.

So entstand Anfang des Jahres die Idee, für Kinder Bastel- und Aktionstüten zu packen. Diese sollten Kinder bekommen, die von der Pandemie besonders betroffen sind oder die die Jugendlichen sonst mit ihrem Einsatz unterstützt hätten. Der Kontakt zur Tafel in Grünberg wurde von den Projektleiterinnen Lilija Sirokov und Silke Arbeiter-Löffert schnell hergestellt. Tobias Lux als zuständiger Koordinator freute sich über das Engagement der Jugendlichen zugunsten der Kinder, deren Familien das Angebot der Tafel nutzen.

Auch die Leiterin der Kindertagesstätte Londorf Inge Herber, in der drei Freiwillige engagiert sind, begrüßte die Idee. Daraufhin suchten die Jugendlichen gemeinsam Ideen für die verschiedenen Zielgruppen, die sich leicht umsetzen lassen sollten. Es entstand ein bunter Mix mit Basteln, Spielen, Malen, Backen und Experimentieren. Einige Materialien wurden zusammen mit den selbst ausgestalteten Anleitungen von den Jugendlichen mit Unterstützung von Lea Lex, Praktikantin der Sozialarbeit an der Schule, und Lena Franke, Praktikantin des Kinder- und Jugendbüros, zusammengestellt und in die Tüten verpackt. Eine kleine Süßigkeit und ein Brief an alle Familien mit dem Hinweis auf das Projekt und soziale Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche in Grünberg rundeten die Aktion ab.

Die Jugendlichen übergaben unter Einhaltung der Hygienevorschriften die Tüten an Lux und Herber.

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