Sieben Einsätze und 25 Übungen

  • vonHans-Joachim Losert
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Grünberg (fp). Sieben Ernstfälle für die Einsatzabteilung sowie die umfangreiche Mitarbeit des Vereins bei Veranstaltungen im Dorf (Bericht folgt) prägten das Jahr 2019 der Feuerwehr Lumda. Bei der Hauptversammlung am Samstag im Dorfgemeinschaftshaus blickten die Brandschützer zurück. Eine Frau und 20 Männer sorgen für den Brandschutz im Grünberger Stadtteil, berichtete Wehrführer Florian Keller. Sie wurden zu sieben Einsätzen und drei Brandsicherheitsdiensten gerufen.

Geholfen haben die Kräfte bei Verkehrsunfällen, Sturmschäden und Kaminbränden. Auch beim Schulbusunfall Richtung Weitershain waren die Lumdaer im Einsatz.

Ihr Rüstzeug erhielten sie dabei mit 25 Übungen, teilweise im Teilraum mit Weitershain. Hinzukommen Schulungen im GABC-Zug des Landkreises und Übungen der Gefahrgutgruppe-Ost. Außerdem besuchten die Kameraden sechs Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene. Für das Engagement sprach Wehrführer Keller seinen Dank aus.

Rege Jugendgruppe

Jugendfeuerwehrwartin Natascha von der Aa rief 51 Übungen des Nachwuchses in Erinnerung. Von 103 Gesamtstunden entfielen 73 auf die feuerwehrtechnische Ausbildung und 30 auf die allgemeine Jugendarbeit. Einheiten im Löscheinsatz, Unfallverhütung oder Fahrzeug- und Gerätekunde bestimmten den Übungsplan. Die Jugendfeuerwehr sammelte ausgediente Christbäume ein und nahm am Stadtpokal der Großgemeinde mit guten Ergebnissen teil. Gemeinsam mit dem Teilraumpartner Weitershain wurden zudem anspruchsvolle und öffentlichkeitswirksame Übungen absolviert. Beim Weihnachtsmarkt versorgte der Nachwuchs die Besucher. Fahrten in den Movie-Park, in eine Schwimmhalle oder zum Trampolinspringen sorgten für Abwechslung. Zum Jahresende waren drei Jungen und vier Mädchen aktiv.

Rechner Florian Keller legte die Finanzen offen. Die Kassenprüfer Sven Höres und Christian Klein bescheinigten tadellose Buchführung, die einstimmige Entlastung war nur Formsache. Neuer Kassenprüfer wurde Markus Herter, Vertreter ist Dominik Kömpf.

In ihren Grußworten lobten Ortsvorsteher Jürgen Tröller, Erster Stadtrat Thomas Kreuder und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Jan Erb die Wehr für ihr Engagement bei Einsätzen, Dorfveranstaltungen und in der Jugendarbeit. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor zollte zudem Lob für den Einsatzablauf bei einem Verkehrsunfall und zeigte sich erfreut von der Zahl der Aktiven. Trotzdem müsse man den weiteren Verlauf beobachten, so Erb.

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