Schmutzwasserkanal bereitet Sorgen

  • vonKarl-Ernst Lind
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Grünberg(ld). Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp erwähnte im Tätigkeitsbericht 2019 der Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen die Feldwegeschotterung in beiden Grünberger Stadtteilen. Hierbei konnte durch den ehrenamtlichen Einsatz des Mitgliedes Axel Roth der zuvor bei den Ausweichflächen verwendete Schotter auf die Wege aufgetragen werden. Eine fachkundige Behandlung der öffentlichen Obstbäume erfolgte bei einer Baumschnittaktion durch Lothar Peter.

Für das Jagdgebiet Klein-Eichen nannte Jagdpächter Udo Senczkowski die Abschusszahlen. Inklusive eines Fallwildes kamen sechs Rehe, zwei Füchse, zwei Marder und ein Waschbär zur Strecke.

Die Gesamtbilanz der Jagdbezirke Stockhausen/Klein-Eichen legte Jagdpächter Helmut Nickel vor. Mit 16 Stück Rehwild wurde die festgesetzte Abschussvorgabe um ein Stück übertroffen; es gab jedoch dreimal Fallwild zu verzeichnen. Beim schwierig zu jagendem Schwarzwild wurden 23 Tiere durch die Waffe, ein Überläufer und vier Frischlinge als Fallwild erlegt. Zur weiteren Strecke zählten elf Füchse, zwei Steinmarder, drei Dachse, 13 Waschbären und drei Rabenkrähen.

Die Finanzen der jeweiligen Jagdbezirke legten für Klein-Eichen Rechner Christian Loob und für Stockhausen Kai Jochim vor. Die Überprüfung der einzelnen Bilanzen hatten Thorsten Diehl, Jürgen Biedenkapp, Udo Senczkowski und Axel Roth vorgenommen. Auf deren Antrag wurden die Vorstandsmitglieder einstimmig entlastet. Die Jagdpacht soll auf Beschluss des Grünberger Stadtrates Hans Pigors und der weiteren 19 Anwesenden für die Schotterung von Feldwegen und für den am 18. Juli geplanten Ausflug zur Krombacher Brauerei verwendet werden. Mitglieder beklagten die Entlastungsmaßnahme des Schmutzwasserkanals in den Lardenbach. Dadurch würden die angrenzenden Wiesenflächen überschwemmt und mit einer Schaumschicht belastet. Angesprochen wurde zudem noch ein weiterer Oberwasserabfluss, der anstatt in einen Graben auf einer asphaltierten Straße endet.

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