Saal gefunden: Weibersitzung in Harbach kann stattfinden

Grünberg (tb). Eine der traditionsreichsten Weiberfastnachtssitzungen steigt in Harbach. Stets um die 300 Besucherinnen haben ihren Spaß an dem Programm, durch das seit 21 Jahren Heidrun Schück führt. Die Sause steigt auch dieses Jahr, wiewohl der traditionelle Veranstaltungsort, der Saal einer Gaststätte, nicht zur Verfügung steht.

Die Gymnastikabteilung des SV Harbach als Veranstalterin hat sich erfolgreich um eine Alternative gekümmert, der Weiberfasching findet heuer in der ehemaligen Fabrikhalle des Unternehmens "HALA" statt. Daher das Motto 2014: "Die Narr-HALA erstrahlt im Flower-Power-Kleid, die Weiber feiern in der Hippie-Zeit".

DGH-Neubau: Kostenprüfung

Der Hintergrund ist bekannt, war auch Thema der jüngsten Sitzungsrunde der Ausschüsse des Stadtparlaments: Der Saal des Dorfgemeinschaftshauses Harbach ist nicht nur nicht behindertengerecht (erster Stock, kein Aufzug), er ist auch viel zu klein und zu niedrig, um eine Bühne aufzubauen und den Tanzgruppen die nötige Bewegungsfreiheit zu gewähren. Für größere Feiern stand bisher nur besagter privater Saal zur Verfügung – der aber wird nicht mehr vermietet. Wie von der GAZ berichtet, lässt die Stadt nun auf SPD-Antrag – statt der Planung eines Aufzugs – die Kosten der Gesamtsanierung des Bürgerhauses und eines Neubaus ermitteln.

Zum Glück für die Freundinnen der Narretei konnten die Frauen die leer stehende Fabrikhalle anmieten, die mit 47-mal 20 Meter sogar noch größer als der Saal der Gaststätte ist. Dafür aber ist einiges zu tun. Und so sind die Närrinnen seit Wochen bereits damit beschäftigt, den Raum zu renovieren und zu schmücken. Für die Sitzung an Weiberfastnacht, 27. Februar 2014, Einlass um 18.30 Uhr, Programmbeginn 19.33 Uhr, hat der Kartenvorverkauf bereits begonnen. Bei Interesse wendet sich frau an Alexandra Allmang, 06401-5169 (nach Programmschluss sind übrigens auch in Harbach Männer zugelassen).

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