+
Heiße Sounds an einem heißen Sommerabend mit (v. l.) Heiko Lutz, "Bembelator" Martin Philippi, Steffen Zaha und Wolfgang Schlicht im Barfüßerkloster.

Rockiger Spaß mit dem "Bembelator"

  • schließen

Grünberg (fp). "Mir sin e hessische Band und spiele hessischen Rock und Blues": Das stellte "Bembelator" Martin Philippi zum Auftakt des Konzertes mit seiner Band am Samstag im Barfüßerkloster unmissverständlich klar. Sollte das Publikum nicht jedes Wort verstehen, müsse man die Songs eben nochmal spielen. Doch den Gästen war das Hessische durchaus geläufig, denn als Philippi die sieben Kräuter zur "Grieh Soß" abfragte, kamen die Antworten prompt und die Band gab den gleichnamigen Liedtitel zum Besten.

Monika Schlosser, die Vorsitzende des Barfüßer-Förderkreises Kultur, begrüßte die Musikfreunde an diesem heißen Sommerabend. Die Band um Martin Philippi (Gitarre, Gesang), Heiko Lutz (Gitarre/Gesang), Wolfgang Schlicht (Bass, Gesang) und Steffen Zaha (Schlagzeug) ließ es dann krachen. "Was gehört zum Ebbelwei?", fragte Philippi nach dem Lied unter diesem Titel und die Antwort "Handkäs" ließ den nächsten Song nach dem Original "Cocaine" von Jimi Hendrix folgen.

Über zwei Stunden bestimmte die heimische Mundart das Kloster, dazu gehörte auch der "Haanddäschche Blues" nach dem Original "Rock me Baby" von B. B. King, den auch einst die Gruppe "Fäägmeel" interpretierte. Gefordert waren die Gäste u. a. bei "Nackich an de Himmelstür" nach dem Vorbild von "Knockin’ On Heaven’s Door" von Eric Clapton. Doch Männer wie Frauen und - im Solo - Barfüßer-Vorsitzende Monika Schlosser meisterten auch diese Herausforderung. Mit "Odenwald" oder "Hannes sei gout" folgten weitere fetzige Songs, bevor sich die Band mit "Die Zeit vergeht im Nu" nach dem Original "Still In Love With You" von Thin Lizzy verabschiedete.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare