Planung für Gerätehaus Lehnheim auf dem Weg

  • Thomas Brückner
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Grünberg (tb). Bei veranschlagten Kosten von 3,5 Millionen Euro brutto wird am Ortsrand von Lehnheim ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut - und zwar als Domizil auch für die Stangenröder Kameraden (die Gießener Allgemeine Zeitung berichtete). In der jüngsten Bauausschusssitzung präzisierte ein Mitarbeiter des Unternehmens BauTec die bereits vorgestellte Planung für den Stützpunkt, erläuterte insbesondere das Raumprogramm.

Einstimmig votierten die Stadtverordneten für das Konzept.

Nicht anders das Abstimmungsergebnis, was die Beschlüsse zur Aufstellung eines Bebauungsplanes »Am Stangenröder Weg« und die Änderung des Flächennutzungsplans betrifft. Zur Begründung verweist der Magistrat nochmals auf die Vorgeschichte. Darauf, dass bestehendes Feuerwehrhaus in Lehnheims Ortsmitte nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche, vor allem in puncto Raum- und Flächenbedarf, Unfallschutz und Arbeitssicherheit sowie technischer Standard.

Nach der Entscheidung für einen gemeinsamen Stützpunkt war bekanntlich zunächst ein anderer Standort näher am Baugebiet »Börnchesgall« ins Auge gefasst, nach Anwohnerklagen aber buchstäblich davon abgerückt worden. Für nun ausgeguckte Fläche nahe der Kreis- und Kernstraße (Flur 1, Flurstück 217) bedarf es aber erwähnter bauplanungsrechtlicher Vorhaben, befindet sich doch das rund 4700 Quadratmeter große Grundstück fürs künftige »Spritzenhaus« im Außenbereich. Und: Laut Regionalplan ist es als Vorbehaltsgebiet für Landwirtschaft deklariert, muss daher zu einer »Gemeinbedarfsfläche« umgewidmet werden. Teil des nun angestoßenen Verfahrens ist unter anderem eine Umweltprüfung, um so naturschutzfachliche Belange sowie einen artenschutzrechtliche Ausgleich vorzubereiten.

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