Die heimischen Pilger machen Station in Stanzach.
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Die heimischen Pilger machen Station in Stanzach.

Pilgertour auf anspruchsvollen Routen

  • vonred Redaktion
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Grünberg(pm). Unterwegs auf den Lechschleifen: Nachdem 2015 der Lechweg von der Quelle bis zum Lechfall in Füssen erpilgert wurde, sollten dieses Mal die sogenannten Lechschleifen im Mittelpunkt der Pilgertouren stehen. Jede Schleife stellt hohe Ansprüche an die Kondition des Wanderers. Darum konnten alternativ auch andere Genuss-Aktivitäten ganz individuell unternommen werden. 14 Interessierte machten sich gemeinsam mit Dekan Norbert Heide auf den Weg nach Stanzach in Tirol.

Eine Tour führte mit dem Sessellift zur 1884 Meter hohen Bergstation Steffisalpe. Von dort führte die Lechschleife zwei auf schmalen ansteigenden Pfaden zur Walsersiedlung nach Bürstegg. Auf steinigen Wegen erreichte man schließlich den idyllisch gelegenen Körbersee und nach 15 Kilometern den Ausgangspunkt Warth.

Von Elmen über die Klimmbrücke folgten die Pilger auf dem Drachenweg der Lechschleife 4 zum Doser-Wasserfall (1020 Meter). Oberhalb des Wasserfalls liegt die sehenswerte Doser-Kapelle.

Die Lechschleife 3 führt von Steeg durch Wald und Wiesen zur Holzgauer Hängebrücke. Sie ist 200 Meter lang und spannt sich in 110 Metern Höhe über die Höhenbachtalschlucht. Einige Wanderer sind direkt wieder umgekehrt, für andere bot die Brücke eine ungewohnte Aussicht ins Tal und eine tolle Kulisse für Fotos.

Der Stanzacher Rundweg führte auf Wald- und Forstwegen, auch teilweise an dem türkis schimmernden Lech mit seinem klaren Bergwasser entlang. Weiter ging es auf dem Besinnungsweg auf schmalen Waldwegen, bis schließlich die Heach-Kappelle im Wald erreicht war.

In Elbigenalp, dem Geburtsort der Geier-Wally, wurde die Kirche St. Martin besucht.

Die letzte Tour führte zur Burgenwelt Ehrenberg. Die im Jahre 1296 erbaute Burg beherbergte Kaiser und Könige, Fürsten und Zaren. Dort ging eine erlebnisreiche Pilgertour zu Ende.

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