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Beim Tag der Ausbildung kann man sich mit Aufgaben zur Programmierung beschäftigen.

Perspektiven aufzeigen

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Grünberg (fp). Die Firma Bender in Grünberg ist ein weltweit agierendes mittelständisches Familienunternehmen und erfolgreicher Pionier und Marktführer für elektrische Sicherheitsprodukte und -lösungen. Das Spektrum umfasst Mess-, Schutz- und Überwachungssysteme. Lösungen für die sichere Stromversorgung im medizinischen Bereich stellen einen besonderen Schwerpunkt dar. Bender ist mit über 70 Vertretungen an den Märkten präsent, beschäftigt weltweit 822 Mitarbeiter.

Doch mittlerweile macht sich auch in dem Grünberger Unternehmen der Fachkräftemangel bemerkbar, vor allem im technischen Bereich. Um dem zu begegnen, legt man Wert auf eine gute und fundierte eigene Ausbildung, erläutert Julia Lorch vom Unternehmen. Einen Grundstein legte die Firma am Samstag mit einem Tag der Ausbildung.

Attraktive Rahmenbedinungen

Im Foyer nutzten zahlreiche junge Besucher die Möglichkeit der umfangreichen Informationen an den Ständen. Präsentiert wurden die Projekte der technischen Auszubildenden. Sein Talent durfte man an Löt- oder Programmierstationen testen. Zudem erhielten die Besucher einen Einblick in die Welt der Industriekaufleute. Die kaufmännischen Auszubildenden simulierten einen Einstellungstest.

Für diejenigen, die ihre Lehrzeit erfolgreich beendet haben, ist die Übernahmeperspektive im Unternehmen übrigens gut. Versucht wird, alle in eine weitere Beschäftigung zu führen. Für die Inhaber der Lehrstellen wird das Arbeitsleben attraktiv gestaltet. Dazu zählt neben einer Kantine die Möglichkeit, vergünstigt im betriebseigenen Sportstudio seinen Körper zu fordern. Unter Anleitung gibt es Dehnübungen in den aktiven Pausen. Ausflüge zur Stärkung des Gemeinschaftssinns werden angeboten. Für die Auszubildenden gibt es außerdem Betriebsunterricht, in dem die Themen der Berufsschule aufgearbeitet werden. Hinzu kommen Klausur- und Prüfungsvorbereitungen.

Die Ausbildungsplätze für dieses Jahr sind alle besetzt, gesucht wird noch ein Jahrespraktikant für Wirtschaft und Verwaltung. Bewerbungen für einen Start im Unternehmen sind bereits möglich, ein Auswahlverfahren folgt im Herbst. Wie Julia Lorch weiter berichtet, sind Bewerbungen für den kaufmännischen Bereich wesentlich häufiger als im technischen Sektor. Gerade hier würde man sich über mehr Eingaben von Mädchen freuen. Ausgebildet wird bei Bender in den Berufen Elektroniker für Geräte und Systeme oder Betriebstechnik, Industrieelektriker für Geräte und Systeme, Elektroanlagenmonteur, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und für Systemintegration sowie Industriekaufmann. Duales Studium und Werkstudenten sind möglich in den Bereichen Ingenieurwesen, Elektrotechnik mit Fachrichtungen Allgemeine Elektrotechnik oder Technische Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Elektrotechnik sowie Ingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik. (Foto: fp)

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