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Partnerschaftsgottesdienst diesmal online

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Von: red Redaktion

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Grünberg/Buseck (pm). Der jährliche Gottesdienst zur Feier der Partnerschaft mit der indischen Diözese Krishna-Godavari hat eine gute Tradition im Gießener Land. Und ist zugleich offen für neue Formate. So soll er in diesem Jahr - immer noch unter Corona-Bedingungen - als »International Online Devotion« stattfinden, also eine in beiden Ländern gleichzeitig stattfindende Feier, die auf YouTube oder per »zoom« im Internet mitverfolgt werden kann.

Das teilte Pfarrer Bernd Apel aus Buseck mit, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses Krishna-Godavari im Dekanat Gießener Land mit Sitz in Grünberg.

Und um insbesondere junge Menschen einzubinden, werden Schüler und Lehrer am Noble College in Machillitpatnam und am Laubach-Kolleg jeweils die Andacht vorbereiten und sich dafür miteinander verbinden.

Der Partnerschaftsausschuss Krishna-Godavari bittet Kirchengemeinden und Indien-Freunde im Dekanat, den geplanten Termin, Freitag, 1. April, ab 12.30 Uhr für diese Feier zu reservieren. Außerdem freut sich der Ausschuss, wenn die Kollekte des darauffolgenden Sonntags (3. April) für die Partnerschaft vorgesehen wird.

Und natürlich sei es lokal auch möglich, einen eigenen Partnerschaftsgottesdienst an einem anderen Termin zu feiern und die Kollekte für Krishna-Godavari zu erheben, erklärte Apel.

In der Diözese Krishna-Godavari, einer von 21 Regionen der Kirche von Südindien, leben etwa 300 000 Christen, meist mit armer und kastenloser Herkunft. Zur Benachteiligung innerhalb der indischen Kasten-Gesellschaft komme der Minderheitenstatus von nur etwa vier Prozent Christen in Indien bei über 80 Prozent Hindus und etwa zwölf Prozent Muslimen. »In solch multireligiöser Umgebung ist die Diözese erkennbar durch intensives gottesdienstliches Leben und eine vorbildliche Sozialarbeit«, erläutert der Pfarrer. Sie trage durch Gesundheitsdienste, Kinderbetreuung und Bildungsangebote zu einem Leben in Würde für die zum größten Teil ländliche Bevölkerung bei.

Weitere Infos bei Pfarrer Apel, Tel. 0 64 08/61 08 666 oder E-Mail: bernd.apel@ekhn.de.

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