Ein geretteter Bergmolch.
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Ein geretteter Bergmolch.

NABU rettet 1200 Amphibien

  • vonred Redaktion
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Grünberg(pm). Die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern scheint jetzt zu Ende zu gehen. Es wird immer trockener - seit über 30 Tagen hat es nicht mehr geregnet -, was die Amphibien naturgemäß nicht mögen, berichtete jetzt Lothar Peter, Vorstandsmitglied des Naturschutzbundes (NABU) in Grünberg.

Seit Beginn der Wanderung am 24. Februar haben neun NABU-Aktive 1236 Amphibien von den Straßen und aus den Fangeimern am Schutzzaun in der Frankfurter Straße gesammelt und zum Eisteich gebracht. Das waren doppelt so viele wie 2019. Neben Erdkröten waren auch Faden-, Berg- und Teichmolche dabei, erläutert Peter.

Milde Temperaturen

Zwei große Zugbewegungen wurden Anfang und Mitte März registriert, bei regnerischem Wetter beziehungsweise milden nächtlichen Temperaturen. In der Frostphase Ende März wurde an acht Tagen pausiert, nachdem an zwei Tagen keine Tiere gesichtet wurden. Bei einer Zufallskontrolle in dieser Zeit wurden aber acht tote Tiere entdeckt.

Die Zahl der toten Tiere ist aber deutlich reduziert auf 95 gegenüber 134 im vergangenen Jahr. Der Grund hat mit ehrenamtlichem Engagement zu tun, berichtet das Vorstandsmitglied: "Weil die Wanderung ab der Dämmerung bis etwa 23 Uhr durch die vielen Aktiven komplett abgedeckt werden konnte." Nach 23 Uhr lässt der Straßenverkehr und damit auch die Gefahr für die Tiere nach. FOTO: PM

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