847 Tiere eingesammelt

Nabu Grünberg bringt Amphibien sicher zum Eisteich

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Grünberg (pm). »Starker Zug der Amphibien in wenigen milden Nächten« meldet der Naturschutzbund (Nabu) in Grünberg: Am 19. April war die Wanderung der Tiere zum Eisteich, ihrem Laichgewässer, beendet. Begonnen hatte sie am 11. März, zwei Wochen später als 2020. Im Bereich der unteren Neustadt und der Lauterer Straße sowie am Schutzzaun mit den Fangeimern entlang der Frankfurter Straße wurden insgesamt 847 Amphibien gesammelt und sicher zum Eisteich gebracht.

In den beiden milden Nächten des 25. und 26. März waren etwa die Hälfte aller gezählten Tiere unterwegs, nämlich 180 bzw. 261. Da war es wichtig, dass sich viele Retterinnen spontan einsatzbereit zeigten, um alle Straßenbereiche abzugehen und möglichst flächendeckend zu sichern.

Trotzdem musste man am Ende wieder viele tote Tiere auf den Straßen registrieren.

Der Nabu bedankt sich in einer Pressemitteilung bei den Tierschützern, die ab der Dämmerung bis etwa 23 Uhr die abendliche Früh- und Spätrunde abgedeckt haben, was aufgrund von drei neu hinzu gekommenen Aktiven gut gelang. Dank gebührt ebenso den Mitarbeitern des städtischen Bau- und Servicehofes mit dessen Leiter Eckhard Feldbusch, die den etwa 400 Meter langen Schutzzaun an der Frankfurter Straße termingerecht auf- und dann auch wieder abgebaut haben.

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