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Der Müll und die Stadt - oder der Shutdown und der Bauschutt

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Über Wochen waren auch im Gießener Land die Wertstoffhöfe geschlossen. Als sie Mitte Mai erstmals wieder öffneten, war nicht nur in der Gießener Lahnstraße der Andrang riesig: Anderthalb Stunden Wartezeit - da fühlte man sich an die Staus vorm Gotthard-Tunnel in der guten alten Vor-Corona-Zeit erinnert. Blechkarrosse an Blechkarosse auch am Wertstoffhof Wetterfeld.

Wie berichtet, gab es während des Shutdowns vermehrt jene uneinsichtigen Zeitgenossen, die ihrem "inneren Umweltschweinehund" freien Lauf ließen, ihren Müll kurzerhand in die Landschaft warfen. "Nicht dramatisch, aber schon etwas mehr", erklärte dazu Grünbergs Bürgermeister Frank Ide. Als nur ein Beleg für die illegale Abfallentsorgung sei hier Bauschutt im Stangenröder Wäldchen "Kuhzahl" abgebildet. Abgesehen von der Umweltgefährdung: Dass das Entsorgen die Kommunen Geld und Arbeitszeit kostet, ist klar. Und mit diesem Hinweis verband Ide auch seinen Appell, doch das bisschen Geduld in der Wertstoffhof-Warteschlange aufzubringen.tb/FOTO: BF

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