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Vermutlich im Herbst wird der Anbau bezugsfertig sein; hier eine 3D-Visualisierung der Erweiterung.

Mehr Platz an der Gallus-Schule

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Grünberg (pm). Genauso wie andere Landkreise in Hessen verzeichnet der Landkreis Gießen immer mehr Schüler mit dem Förderbedarf »Geistige Entwicklung«. Deswegen steigt die Schülerzahl an den Förderschulen, die den entsprechenden Bedarf abdecken. So auch an der Gallus-Schule in Grünberg. Daher erweitert der Landkreis Gießen als Schulträger diese nun durch einen Anbau an das Mensagebäude.

Die Bauarbeiten haben begonnen.

Flexible Nutzung des neuen Raumes

»Durch diesen Anbau schafft der Kreis Raum für weitere Lehrerarbeitsplätze, einen Besprechungsraum, eine Bücherei sowie ein Büro und einen Gruppenarbeitsraum für Sozialarbeit an Schulen und entlastet so das Hauptgebäude«, erläutert Baudezernentin Dr. Christiane Schmahl. Alle Räume werden sich nahtlos an die Mensa anschließen. Die Bücherei wird sowohl als separater Raum genutzt werden können als auch bei Bedarf als Erweiterung der Mensa für größere Veranstaltungen.

Die Bauarbeiten enden voraussichtlich im September 2021, sodass die Kinder und Jugendlichen die Räume bereits nach den Herbstferien nutzen können. Insgesamt kostet die Erweiterungsmaßnahme rund 700 000 Euro.

Große Pläne

Demnächst plant der Landkreis weitere Veränderungen an der Gallus-Schule, um den Anforderungen an eine zukunftsorientierte Förderschule gerecht zu werden. Das Hauptgebäude soll entweder saniert und erweitert oder abgerissen und neu gebaut werden. Gerade wird ein auf Förderschulen spezialisierter Planer beauftragt, eine Vorplanung entsprechend den zukünftigen Anforderungen zu erstellen. Dazu gehören eine Konzepterstellung mit Raumprogramm sowie eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Auf Grundlage dieser Aufstellung soll der Kreistag anschließend entscheiden, ob ein Neubau oder eine Komplettsanierung sinnvoll ist. 2023 sollen dann, nach Ende der Planungen, die Bauarbeiten beginnen.

Das separate Mensagebäude mit dem jetzigen Anbau wird jedoch in jedem Fall bestehen bleiben. Deswegen wurde der Anbau auch in Richtung Wald ausgerichtet, um zukünftigen Baumaßnahmen nicht im Weg zu stehen.

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