Lutherweg-Verein bereitet sich auf Jubiläum 2021 vor

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Grünberg/Romrod(pm). Kürzlich hielt der 2012 gegründete Verein Lutherweg in Hessen seine ordentliche Mitgliederversammlung unter Beachtung der allgemeinen Hygienevorschriften in der Grünberger Gallushalle ab. In seinem Geschäftsbericht ging Vorsitzender Bernd Rausch (Romrod) auf die vielfältig angefallenen Arbeiten in der Geschäftsstelle in Romrod ein. Der Lutherweg 1521, der auf einer Länge von rund 400 Kilometern von Worms in Rheinhessen über Süd- und Mittelhessen bis zur Wartburg in Thüringen führt, sei von Pilgern und Wanderern inzwischen gut angenommen worden. Das Netz von anerkannten Pilgerherbergen konnte 2019 und 2020 weiter ausgebaut werden.

Rausch und Schatzmeister Thomas Schnick (Grünberg) erläuterten diverse Instandsetzungsarbeiten an der Rastplatzmöblierung sowie erforderliche Markierungsarbeiten infolge Vandalismus bzw. notwendiger Umleitungsmaßnahmen. Als besonderes Ereignis erwähnte wurde die Errichtung eines Pilgerkreuzes auf der Burg Herzberg, dem höchsten Punkt auf dem Lutherweg 1521. Vorbild dafür war das "Cruz de Ferro" auf dem Jakobsweg (Camino).

Schatzmeister Schnick stellte in seinem Bericht fest, dass die wirtschaftlichen Verhältnisse des gemeinnützigen Vereins in Ordnung sind. Schriftführer Gerold Beckmann (Grebenhain) berichtete über eine erfolgreiche Mitglieder-Werbeaktion sowie die Zusammenarbeit mit Institutionen in Rheinhessen und in Thüringen. Für den Bereich Thüringen wünschen sich die Verantwortlichen eine Erweiterung des Lutherweges 1521 durch eine Schleife von der Wartburg über Möhra (Lutherstammort) und Bad Liebenstein-Steinbach (Entführungsort im Glasbachgrund). Außerdem ging Beckmann auf Aktionsvorschläge für das im nächsten Jahr anstehende 500-jährige Jubiläum von Luthers Reise in den jeweiligen lokalen Gebieten ein.

Der Grünberger Bürgermeister Frank Ide überreichte nach seinem Grußwort dem Verein eine Geldspende. Unter der Wahlleitung von Erwin Norwig (Romrod) wurde der Gesamtvorstand einstimmig wiedergewählt

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