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Die Eheleute Kutnik stammen aus Sibirien; in Beltershain fanden sie eine neue Heimat.

In Beltershain

Lilli und Albert Kutnik feiern eiserne Hochzeit

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Grünberg (fp). Heute feiern Albert und Lilli Kutnik im Grünberger Stadtteil Beltershain ihre eiserne Hochzeit. Die Trauung fand am 25. Oktober 1954 in Kulunda in Sibirien statt. Albert Kutnik wurde am 11. Dezember 1932 in Doneck in der Ukraine geboren und wuchs mit einem Bruder und fünf Schwestern auf. Aufgrund der Kriegswirren genoss er nur in geringem Umfang eine Schulausbildung. Der Jubilar arbeitete später zunächst als Schreiner, danach war er als Lkw-Fahrer tätig.

Lilli Kutnik erblickte am 20. Dezember 1926 in Schicheilowck Dnenropezrows das Licht der Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie mit ihren drei Brüdern und besuchte sieben Jahre eine Schule. Der Tätigkeit als Waldarbeiterin folgte der berufliche Werdegang einer Krankenschwester. Durch familiäre Bindungen lernten sich beide kennen und lieben. Bedingt durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs wurde das Paar nach Deutschland vertrieben. Doch auch hier konnten sie nicht lange bleiben, mussten nach Sibirien zurückkehren. 1990 kam das Ehepaar zunächst nach Lich. Ihre endgültige Heimat fanden die Jubilare dann in Beltershain. Dort bauten sie mit dem Sohn ein Haus, das 1993 bezogen wurde.

Zur eisernen Hochzeit gratulieren dem Paar ein Sohn und zwei Töchter sowie fünf Enkel und zwei Urenkel. (Foto: fp)

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