»Ländlichen Raum stärken«

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Grünberg (pm). Die Freien Wähler haben in verschiedenen Arbeitsgruppen ihre Ziele für die kommenden fünf Jahre formuliert. Sie setzen sich für die Stärkung des ländlichen Raums, eine familienorientierte Politik für junge und alte Menschen sowie die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen ein, erläutert Thomas Kreuder.

Zum Thema Rad- und Wanderwege erklären die Freien Wähler, Freizeit sei ein Stück Lebensqualität. Das Radfahren gehöre dazu. Wie für den Radweg Göbelnrod-Grünberg wollen sich die Freien Wähler für den weiteren Ausbau von Radwegen einsetzen. Das Radwegekonzept des Landkreises biete für Grünberg viel Entwicklungspotenzial.

Zum Breitbandausbau für schnelleres Internet erklärten die FW, Homeoffice und Homeschooling müsse auch im ländlichen Raum jederzeit möglich sein. Sie wollen sich für den Breitbandausbau in allen Ortschaften einsetzen.

Elektroautos können negative Umweltfolgen des Autoverkehrs vermindern - insbesondere den CO2-Ausstoß. Neben Klimagasemissionen seien auch Luftschadstoffe des Straßenverkehrs problematisch, vor allem Feinstaub und Stickoxide. Die Freien Wähler wollen, dass der Fuhrpark der Stadt auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umgerüstet wird. Geeignete Flächen für E-Ladesäulen sollen zur Verfügung gestellt werden.

Die Verwaltung wird in der Zukunft digitaler. Formulare, Bescheide, Passwesen und weitere Dienstleistungen werden von zu Hause online beantragt und bearbeitet werden können. Die Freien Wähler unterstützen die Digitalisierung der Verwaltung. Über einen »digitalen Mängelmelder« könnten zum Beispiel Schäden an Straßen, Müllansammlungen oder defekten Straßenlaternen gemeldet werden.

Weitere Neubaugebiete

Zu Neubaugebieten in der Stadt sagen sie, die kontinuierlich positive Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Großgemeinde sei erfreulich. Dies sei vor allem mit dem Zuzug von Neubürgern in die ausgewiesenen Neubaugebiete zu begründen. Die FW unterstützen die Ausweisung weiterer Neubaugebiete in Beltershain, Harbach, Lumda, Reinhardshain, Stangenrod und der Kernstadt. Erfreulicher Nebeneffekt, die Schlüsselzuweisungen von Bund und Land hinsichtlich der Einkommenssteuer, die mittlerweile bedeutender als die Gewerbesteuer sei, orientieren sich an den Einwohnerzahlen.

Die Entscheidung der Feuerwehren Lehnheim und Stangenrod für einen gemeinsamen und zukunftsweisenden Standort wird begrüßt. Er biete neue Chancen in der Zusammenarbeit sowie die Möglichkeit, sich optimal weiterzuentwickeln und den Herausforderungen anzupassen.

Zur Kinderbetreuung erklären die Freien Wähler, in Grünberg habe in den vergangenen Jahren ein konsequenter Ausbau der Betreuung stattgefunden. »Dies haben wir immer unterstützt, und mit der ständigen Weiterentwicklung der Kindertagesstätten sind wir auf einem guten Weg«, heißt es in der Pressemitteilung. Der Neubau der Kita »Schatzinsel« im Baumgartenfeld und die neue Kita »Zauberwald« mit einer Waldgruppe seien gut investiertes Geld. Die Erweiterung der Kita in Lumda wird unterstützt, zudem sprechen sich die Freien Wähler für eine weitere Kita in der Kernstadt aus.

Weitere Infos stehen auf der Internetseite der Freien Wähler oder auf Facebook.

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