»Klimaschutz zentral«

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Grünberg (pm). Marcel Schlosser, in der Vorwoche vom CDU-Stadtparteitag einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt, will für eine Modernisierung der Grünberger Kommunalpolitik eintreten. Dass er damit auf einer Linie mit der Bürgerschaft liegt, hat für ihn die (für die CDU) erfolgreiche Kommunalwahl gezeigt. Wie es in einer Pressemitteilung zu den Zielen des Kandidaten für die Wahl am 26.

September weiter heißt, gelte es, »verkrustete Strukturen in der Verwaltung aufzubrechen«. Die müsse vielmehr als moderne und innovative Dienstleistung fungieren. Grünberg brauche einen Digitalisierungsbeauftragten.

Als Familienvater liege ihm die Familienfreundlichkeit einer Stadt besonders am Herzen. Dafür seien ausreichend Kitaplätze und eine gute U3-Betreuung Voraussetzung.

Einige Entwicklungen, so der 30-Jährige weiter, seien in den letzten 15 Jahren verpasst worden. »Grünberg muss aus einem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden.« Um Arbeitsplätze zu schaffen, sei etwa das Gewerbegebiet an der A 5 endlich zu realisieren. »Das hätte schon vor 15 Jahren stehen können.«

In der Stadtpolitik sei lange der Gedanke vorherrschend gewesen, dass man bloß keinem auf die Füße treten dürfe. So seien die unhaltbaren Zustände auf dem Campingplatz unter den Tisch gekehrt worden und ein Ärztehaus ohne Ärzte auf den Weg gebracht worden.

Als »zentrales Zukunftsthema« erachtet der Verwaltungsfachwirt den Klimaschutz. Schlosser: »Grünberg kann zwar nicht die Welt retten, aber einen Beitrag zur Klimawende leisten.«

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