Mittels Drehleiter wird der Kaminbrand kontrolliert. Vorbildlich: Die Einsatzkräfte tragen wegen Covid-19 alle Schutzmasken. 		FOTO: IGE
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Mittels Drehleiter wird der Kaminbrand kontrolliert. Vorbildlich: Die Einsatzkräfte tragen wegen Covid-19 alle Schutzmasken. FOTO: IGE

Kaminbrand in Weitershain

Mit sechs Atemschutztrupps bekämpften die Freiwilligen Feuerwehren aus Weitershain, Lumda und Grünberg am Freitagabend einen Kaminbrand im Grünberger Stadtteil Weitershain.

Grünberg (ige/pad). Weitershains Wehrführer Florian Löchel fungierte als Einsatzleiter der 40 Feuerwehrleute beim Brandgeschehen in der Rüddingshäuser Straße. Der vorsorglich zur Einsatzstelle beorderte Rettungswagen wurde nicht benötigt, da niemand zu Schaden kam.

Bei einem Kaminbrand gerät in der Regel Ruß in Brand, der sich im Schornstein abgelagert hat - ob dies in Weitershain auch der Fall war, ist noch unklar. Das Problem bei einem Kaminbrand: Der Schornstein selbst wird dadurch extrem heiß. Je nach Bauart kann er dadurch selbst beschädigt werden oder die Hitze Materialien, etwa an den Schlot angrenzende Balken, in Brand setzen.

Mit Wasser lässt sich ein Kaminbrand übrigens nicht löschen: Dieses würde sich aufgrund der Hitze sofort in Wasserdampf verwandeln. Da dieser das 1000-fache an Volumen wie das Wasser benötigt, würde der Dampf den Schornstein regelrecht sprengen.

Wer solch einem Kaminbrand bemerkt, dem bietet sich das Bild, welches die Hausbewohnerin beschreibt: »Als ich um 18.30 Uhr zu Fuß nach Hause ging, stoben Funken oben aus unserem Kamin. Mein Mann sagte, er habe gerade Holz im Ofen nachgelegt. Als unsere Tochter später heimkam, bemerkte sie von außen einen Feuerschein in ihrem Küchenfenster im zweiten Obergeschoss.« Neben den Atemschutztrupps kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Der herbeigerufene Kaminkehrer übernahm die Arbeiten zur Säuberung des Kamins.

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