Wehrführer Christian Heßler (4.v.l.) und sein Stellvertreter Marco Ide (l.) sprachen in Anwesenheit von Bürgermeister Frank Ide (2. v. l.) und Stadtbrandinspektor Jörg Sprankel (r.) mehrere Beförderungen aus, unter anderem für (v.l.) Björn Döring, Florian Faust, Jennifer Theiß, Frank Ster, Sven Keilhack, Florian Helwig, Marco Bingmann und Patrick Müller. FOTO: FP
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Wehrführer Christian Heßler (4.v.l.) und sein Stellvertreter Marco Ide (l.) sprachen in Anwesenheit von Bürgermeister Frank Ide (2. v. l.) und Stadtbrandinspektor Jörg Sprankel (r.) mehrere Beförderungen aus, unter anderem für (v.l.) Björn Döring, Florian Faust, Jennifer Theiß, Frank Ster, Sven Keilhack, Florian Helwig, Marco Bingmann und Patrick Müller. FOTO: FP

Ein Jahr der Veränderungen

  • vonHans-Joachim Losert
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Grünberg(fp). Das Jahr 2019 war für die Feuerwehr Grünberg ein Jahr der Veränderungen - vor allem auf der Führungsebene. Wehrführer Hans-Joachim Losert zog sich nach 25 Jahren in leitenden Positionen zurück. Die Kameraden hätten die Herausforderungen hervorragend gemeistert und mitgetragen, hob nun der neue Wehrführer Christian Heßler am Samstag bei der Hauptversammlung in der Gallushalle hervor.

Über mangelnde Arbeit konnten sich die Brandschützer nicht beklagen. Sie wurden zu 140 Einsätzen gerufen, drei weniger als 2018. 103 Ernstfälle wurden im Gebiet der Großgemeinde registriert, 37 Mal rückten die Kräfte in Nachbargemeinden oder in das Kreisgebiet aus. In der Kernstadt Grünberg sind vier Sonderfahrzeuge stationiert, die überörtliche Hilfe leisten.

Wie Heßler weiter berichtete, gliedern sich die Einsätze in 40 Brände, 60 technische Hilfsleistungen, 37 Fehlalarme und drei Brandsicherheitsdienste. Insgesamt waren dabei 64 Verletzte zu beklagen, 19 Personen mussten gerettet werden, für zwei kam jede Hilfe zu spät. Heßler blickte nochmal auf größere und außergewöhnliche Einsätze zurück. Er erinnerte an einen Wohnhausbrand an der Stadtkirche, bei dem eine Person über das Sprungpolster befreit worden war. Weitere Rettungsaktionen über die Drehleiter gab es bei Bränden in der Breslauer Straße und in der Rabegasse. Außerdem nannte der Wehrführer die technische Hilfsleistung bei einem überladenen Tanklastzug, dessen Inhalt überschäumte, in Erinnerung. Sechs Stunden waren die Kräfte auf der Autobahn im Dienst.

Dank an motivierte Einheit

Die Anschaffung eines Alarm-Monitors durch den Förderverein hat sich laut Heßler als hilfreich erwiesen. Dieser zeigt die Anzahl der Kräfte im Einsatzfall an und erleichtert die Ein- und Aufteilung der Fahrzeuge.

52 Männer und sechs Frauen leisten in der Kernstadt Feuerwehrdienst, darunter auch Kräfte, die Grünberg als Zweitfeuerwehr tagsüber verstärken. Sie bildeten sich bei 24 Übungen und Ausbildungen fort. Alarm- und Ganztagesschulungen sowie Einheiten für die Atemschutzgeräteträger kamen hinzu. Zudem bildet man einen Teil des Gefahrstoffzuges-Ost des Landkreises, hier waren vier Übungen fällig. Weitere Termine gab es für die Technische Einsatzleitung und die Wettkampfgruppe.

Für die geleistete Arbeit sprach der Wehrführer seinen Dank aus. Er können auf "eine starke und motivierte Einheit blicken", sagte er. Eingebunden in die Würdigung waren die politischen Gremien sowie alle anderen Hilfsorganisationen und die Polizei. Für vorbildlichen Übungsbesuch gingen Geschenke an Alexander Böhm, Thomas Klös, Simon Repp, Michael und Jennifer Theiß sowie Hans-Joachim Losert.

Befördert wurden Philipp und Florian Helwig zu Feuerwehrmann-Anwärtern, Patrick Müller zum Oberfeuerwehrmann sowie Jennifer Theiß und Frank Ster zum Hauptfeuerwehrfrau und zum Hauptfeuerwehrmann. Den Dienstrang eines Löschmeisters tragen nun Florian Faust und Sven Keilhack, Oberlöschmeister wurden Marco Bingmann, Maren Finck und Christian Heßler, während Björn Döring zum Hauptlöschmeister ernannt wurde. Ein Bericht über die Hauptversammlung des Förderverein folgt.

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