"Investitionen in die Zukunft"

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Grünberg(pm). Per Videokonferenz haben Grünbergs Freie Wähler den Etatentwurf 2021 beraten. Als Folge der Pandemie, so die FW, verzeichne dieser im Ergebnisteil ein negatives Ergebnis. Hauptursache seien die voraussichtlich im Vergleich zu den Vorjahren geringeren Schlüsselzuweisungen und Steuereinnahmen. Erfreulich sei die positive Entwicklung der Einwohnerzahlen: Entgegen den negativen Prognosen, unter anderem der Bertelsmann Stiftung, seien die Zahlen seit 2011 konstant geblieben. Was aus dem Zuzug in der Großgemeinde resultiere. Daher unterstütze man geplante Ausweisung weiterer Baugebiete. "Die Einkommensteuer ist heute bedeutender als die Gewerbesteuer, da sich die Schlüsselzuweisungen von Bund und Land an den Einwohnerzahlen orientieren." Die Stärkung der Infrastruktur durch Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing seien für die Region und eine Flächengemeinde wie Grünberg daher immens wichtig, um die Einwohnerzahl mindestens auf dem bisherigen Niveau halten zu können, schreiben die FW. Dazu gehöre auch, dass die Kommune ausreichend Plätze in den Kindertagesstätten zur Verfügung stelle. Mit der Einweihung des Kindergartens "Zauberwald" sei ein wichtiger Baustein fertiggestellt worden. Zumal in der angegliederten neuen Waldgruppe zurzeit 21 Kinder betreut werden könnten.

"Viele investive Maßnahmen sind nur durch Kreditaufnahme zu finanzieren, was zu einer höheren Neuverschuldung führt." Im Rahmen einer Gesamtbewertung sei jedoch zu beachten, dass die neu geschaffenen Werte als Sachvermögen in der Bilanz den Schulden gegenüberstünden, damit eine Investition in die Zukunft bildeten. Insgesamt sehe der Etatentwurf für 6,02 Millionen Investitionen vor, heißt es in der Presseerklärung abschließend. Samt dem Hinweis, dass für Erweiterung/Umbau der Kita Lumda, Beteiligung am MedZentrum Grünberg, Erschließung des Baugebiets Stangenrod und Erneuerung von Straßen (Gerichtsstraße und Färbgraben) Verpflichtungsermächtigungen eingestellt werden sollten.

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