Küstentanne

Ide: Stand heute, kommt sie weg

  • Thomas Brückner
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Grünberg(tb). Mit dem Versuch, "den Baumfrieden wiederherzustellen", sah sich Bürgermeister Ide in der HFA-Sitzung am Dienstag konfrontiert. Ewert (Grüne) hob damit auf Kritik an geplanter Fällung der Küstentanne im Brunnental ab (die GAZ berichtete). Mit Hinweis auf mögliche andere Lösungen, das Wasser abzuführen, lautete seine Frage an Ide: "Sind Sie bereit, Alternativen zu prüfen?"

Der erläuterte zunächst aufs Neue die Argumente gegen den Erhalt des Baums: keine komplette Drainage aufgrund der Wurzeln möglich; weitere Schädigung der Mauer; Gefahr, dass er aufs Maschinenhaus stürzt (erhöht durch ein Wurzeln in die Breite). Irgendwann müsse die Tanne - nur eine von rund 2000 im Brunnental - sowieso gefällt werden. Als Grüner müsse man sich natürlich immer vor einen Baum stellen, fuhr der FW-Mann fort. Die Verwaltung aber habe den Gesamtkontext zu beachten - "für uns ein normaler Abwägungsprozess".

Ob und wann die Tanne umfalle, sei nicht vorherzusagen, meinte darauf Ewert. Und insistierte, ob man etwa nicht erst die Quellfassung untersuchen sollte? Dass er das Thema erneut im Magistrat ansprechen wolle, antwortete Ide. Aber: "Stand heute ist, dass sie wegkommt."

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