Herde besteht aus zwölf Schafen

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Die Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU) Grünberg trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der Bibliothek der Stadtkirche. Vorstandssprecher Rainer Pfisterer ließ das Jahr 2018 Revue passieren, in welchem NABU-Aktive wieder ehrenamtlich für den Natur- und Umweltschutz tätig waren.

Die Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU) Grünberg trafen sich zur Jahreshauptversammlung in der Bibliothek der Stadtkirche. Vorstandssprecher Rainer Pfisterer ließ das Jahr 2018 Revue passieren, in welchem NABU-Aktive wieder ehrenamtlich für den Natur- und Umweltschutz tätig waren.

Sie waren unter anderem im Brunnental aktiv, wo junge Obstbäume erzogen und ältere Bäume mit einem Pflegeschnitt versehen wurden, auf der Obstwiese am Klöschesrod zwischen Queckborn und Harbach wurde Astschnitt aufgesammelt, da die große Schafherde des Schäfers Ottmar Wirth aus Villingen zur Beweidung erwartet wurde. Beide Maßnahmen waren beauftragt durch die Landschaftspflegevereinigung Gießen. Und im Mai wurden vier junge Rhönschaf-Lämmer aus Ober-Lais von der dortigen Naturschutzgruppe übernommen und damit die Grünberger NABU-Herde auf zwölf Schafe aufgestockt. Ihre Aufgabe ist das Abweiden der Obstbaum-Wiesen.

Im Dezember begannen die Entbuschungsarbeiten am Kirschenweg in Queckborn, wo Dornengestrüpp und die besonders hartnäckige Kratzbeere beseitigt wurden, damit Schafe das Gebiet abweiden können und es sich wieder zu einem Magerrasen entwickelt.

Der Finanzbericht von Lothar Peter ergab einen leichten Überschuss im Geschäftsjahr, sodass ein solider Kassenbestand für weitere Naturschutzmaßnahmen zur Verfügung steht. Die steigende Mitgliederzahl wurde durch eine Werbeaktion des NABU-Kreisverbandes im Spätsommer erreicht.

Die Kassenprüfer Hartmut Diehl und Volker Keil bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung, und dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Das Ergebnis der Vorstandswahlen: Die drei Vorstandsprecher sind Rainer Pfisterer (Grünberg), Horst Nikl (Reinhardshain) und Anja Ute Wölm (Lehnheim). Schatzmeister bleibt Lothar Peter (Grünberg). Die Funktion des Öffentlichkeitsreferenten ist vakant und wird kommissarisch von Lothar Peter übernommen. Neuer Kassenprüfer ist Alfred Schlosser.

Eine Satzungsänderung wurde diskutiert, da der NABU Hessen als Landesverband eine einheitliche Regelung für alle NABU-Gruppen wünscht. Dazu sollen noch weitere Informationen eingeholt werden, um eine Fortführung mit drei Vorstandsprechern weiterhin zu ermöglichen.

Als Höhepunkt des Abends präsentierte Harald Braun einen schön bebilderter Vortrag mit vielen Detail-Informationen zur Feldlerche, die 2019 zum zweiten Mal nach 1998 zum Vogel des Jahres gewählt wurde, da ihr Lebensraum weiterhin und zunehmend bedroht ist.

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