Grünberger Wanderer im Aufwind

Der Vogelsberger Höhenclub Grünberg provitiert von der Freude am Wandern. Zwei neue Mitglieder traten in den Verein ein. Außerdem werden die Wanderungen speziell für Senioren mit im Schnitt 30 Teilnehmern sehr gut angenommen. Da fiel dem Vorsitzenden Helmut Brune der Rückblick auf der Jahreshauptversammlung leicht.

Der Vogelsberger Höhenclub Grünberg provitiert von der Freude am Wandern. Zwei neue Mitglieder traten in den Verein ein. Außerdem werden die Wanderungen speziell für Senioren mit im Schnitt 30 Teilnehmern sehr gut angenommen. Da fiel dem Vorsitzenden Helmut Brune der Rückblick auf der Jahreshauptversammlung leicht.

Elf Ganztageswanderungen, eine Kulturfahrt und vier Halbtagswanderungen wurden angeboten. Zudem gab es Touren in der französischen Partnerstadt Condom. Der Gegenbesuch aus Condom ist am 20. Mai geplant. Dazu kamen die monatlichen Wanderungen der Seniorengruppe. Hervorgehoben wurden die zwei Wanderungen nach Queckborn und Lehnheim mit Flüchtlingen, wobei die Freude am Wandern und die Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen auf beiden Seiten zu spüren waren. Dank galt auch dem Pressewart, der die Tageszeitung mit Ankündigungen und Berichten von den Veranstaltungen gut versorgte.

Zecke gefährlicher als Wolf

Der Wegewart konnte im Jahr 2016 aus zeitlichen Gründen keine Pflege der Markierungen von Wanderwegen vornehmen. Der Naturwart berichtete, dass die Zahl der Vögel gesunken sei, obwohl mittlerweile engagierte Landwirte Blühstreifen an Feldrändern und sogenannte Lerchenfenster anlegen. "Wie soll man auf Begegnungen mit Wolf, Luchs, Bär oder Wildschwein reagieren?" war die Frage, die der Kulturwart mit einem einfachen "zurücknehmen" beantwortete. Begegnungen mit Hunden seien weniger kalkulierbar, wenn sie durch die Wälder streifen. Die Gefahr eines Zeckenbisses mit einer einhergehenden Borreliose schätzte er für größer ein, als durch einen Wolf oder Luchs angegriffen zu werden.

Vorsitzender Brune legte zum Abschluss die Jahresstatistik vor. An 27 Wandertagen waren durchschnittlich 23,3 Personen beteiligt, die 288 Wanderkilometer und 709 Fahrkilometer zurücklegten. Die Kasse verzeichnete einen geringen Verlust, jedoch wurde der Vorstand in Anbetracht der vielen Angebote von den Mitgliedern entlastet.

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