Bürgermeister Frank Ide weiht die neue 58-Meter-Rutsche im Grünberger Freibad ein. FOTO: FP
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Bürgermeister Frank Ide weiht die neue 58-Meter-Rutsche im Grünberger Freibad ein. FOTO: FP

Neue Attraktion

Grünberger Freibad lockt mit 58-Meter-Rutsche

  • vonHans-Joachim Losert
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In Grünberg ist am Sonntag eine neue Attraktion eingeweiht worden. Zugleich war es der Startschuss für eine Saison mit vielen Einschränkungen.

Prägnant zog Paul Dörr sein Fazit: "Super" war sein Kommentar zur ersten Rutschpartie auf der neuen Attraktion im Grünberger Freibad. Der Achtjährige aus Ebsdorfergrund war das erste Kind, das in der Rutsche am Sonntagmittag bei der Eröffnung des Freibades ins erfrischende Nass glitt. Der Premieren-Durchgang war allerdings Bürgermeister Frank Ide vorbehalten, der seinerseits bei der Einweihung feststellte, dass es auf den letzten Metern richtig schnell wurde, bevor er in das 22 Grad warme Wasser stürzte.

Mit einer Gesamtlänge von 58 Metern ist die neue Rutsche 20 Meter länger als ihre Vorgängerin und war von Kindern und Erwachsenen gleich "ausgebucht". Rund 200 000 Euro investierte Grünberg in die neue Attraktion, die das Freibad für Besucher noch attraktiver macht. Aufgebaut wurde sie im vergangenen Winter, finanziert aus der Hessenkasse mit einem zehnprozentigen Eigenanteil.

Zur Eröffnung des Bades waren am Sonntag zahlreiche Gäste erschienen, das Wetter und die Temperaturen luden dazu ein. Die Stadt weist jedoch darauf hin, dass es - wie in allen Bereichen des öffentlichen Lebens - keine normale Saison wird.

Auflagen und Beschränkungen beeinträchtigen das Freizeitvergnügen. Angeboten werden drei Zeitkorridore: von 8 bis 11 Uhr, von 12 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr. Die Duschen bleiben geschlossen und es dürfen sich maximal 300 Besucher auf dem Gelände aufhalten. Die Nutzung der Schwimmbecken ist unter Einhaltung des Mindestabstandes für 100 Personen gleichzeitig im großen Becken und für 50 Personen zur gleichen Zeit im kleinen Becken möglich.

Im Babybecken dürfen sich zehn Personen gleichzeitig aufhalten. Die Sprunganlage und das Volleyballfeld bleiben ebenfalls geschlossen. Das Betreten der Anlage sowie die Nutzung der Umkleiden und Toiletten ist nur mit Mund- und Nasenschutz gestattet. Es gilt die installierte Beschilderung.

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