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Die Grünberger, ihr Eisteich und eine gar merkwürdige Anfrage an die Stadt

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Mit harscher Kritik hat die Ortsgruppe Grünberg im Naturschutzbund auf die Verpachtung des Eisteichs an eine Angler-Interessengemeinschaft reagiert (die GAZ berichtete). Befürchtet wird das "Wiederaufleben einer Praxis, die schon früher zu Problemen geführt hat". Heißt, neben der Belastung des Biotops durch erhöhten Besucher- und Parkverkehr: Einseitige Fischnutzung schränke die Artenvielfalt deutlich ein, insbesondere für Amphibien, die durch einen unnatürlich hohen Fischbesatz stark dezimiert würden. Der NABU-Vorstand: "Der Eisteich ist Allgemeingut. Er darf nicht Einzelinteressen einer bestimmten Gruppe überlassen werden." Mit einer humorvollen Plakataktion dokumentiert nun eine Grünbergerin ihre Unterstützung für diese Sicht der Dinge: Wenn eine Gruppe das Verfügungsrecht über das naturnahe Erholungsgebiet im Eigentum der Stadt erhalte, so dürfte ja nichts dagegen sprechen, wenn sie den Diebsturm pachtet.

Mal sehen, ob sie eine Antwort aus dem Rathaus auf ihre (inoffzielle) Anfrage erhält. (tb/Foto: pm)

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