Corona

Grünberg kauft Lüftungsgeräte

  • Thomas Brückner
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Grünberg(tb). Die Finanzen der Stadt sind trotz Corona geordnet -noch. Ohne die Überweisungen von Bund und Land aber - 981 000 Euro als Ausgleich des Gewerbesteuerverlustes sowie um 390 000 Euro erhöhte Kita-Zuschüsse - sähe es anders aus. Nicht zu vergessen sei die Einsparung von 250 000 Euro dank der Haushaltssperre. Wie im Nachtragsetat nachzulesen, verbleibt gar ein Überschuss von 163 000 Euro. 50 000 Euro davon mochte die SPD abzwacken. Für das Geld sollten Luftreinigungsgeräte für die Kitas angeschafft werden, um die Viruslast zu minimieren (die GAZ berichtete). Von Bürgermeister Ide zugesagte Prüfung liegt nun vor: Eine Umfrage unter den Kita-Leitungen ergab danach einen Bedarf von nur sechs Geräten, da zumeist Quer- oder Stoßlüften möglich sei. Als Kosten wurden 800 bis 1000 Euro das Stück ermittelt.

Die Geräte werden gekauft, doch bleibt der Überschuss unberührt: Wie Kämmerer Bernhard Linker im HFA erklärte, ist man bei der Ausstattung der Kita "Zauberwald" deutlich unter dem Ansatz von 150 000 Euro geblieben.

Auch gut für die Stadt: Für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners brauchte man nur 60 000 statt 125 000 Euro. Schlecht dagegen: Beim Freibad wurden statt 70 000 nur 20 000 Euro eingenommen, und die Absage des Gallusmarktes kostete unterm Strich (Einstandskosten/Einnahmeausfall) 40 000 Euro.

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